Kann sich Deutschland neu erfinden?
Kann sich Deutschland neu erfinden?
«Wenn wir weitermachen wie bisher, werden wir den Wohlstand verlieren» NZZ Interview vom 9.10.2025
«Die EU hätte sich mit der Schweiz zusammentun sollen, um Donald Trump im Zollstreit die Stirn zu bieten» Tages-Anzeiger Interview vom 11.10.2025
«If we continue as before, we will lose our prosperity.» NZZ interview (English translation)
«The EU should have joined forces with Switzerland to stand up to Donald Trump on tariffs» Tages-Anzeiger interview (English translation)
Monika Schnitzer spricht in ihrem UBS Center Opinion-Vortrag schonungslos über Deutschlands Wachstumsschwäche, strukturelle Defizite und darüber, was jetzt zu tun ist, um aus der Krise herauszufinden.
Lesen Sie unseren Veranstaltungsbericht
Monika Schnitzer spricht in ihrem UBS Center Opinion-Vortrag schonungslos über Deutschlands Wachstumsschwäche, strukturelle Defizite und darüber, was jetzt zu tun ist, um aus der Krise herauszufinden.
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«Man hat den Schuss zwar gehört, ist dann aber auf halber Strecke stehen geblieben» – mit diesen Worten kommentierte Monika Schnitzer kürzlich in einem SPIEGEL-Interview den politischen Umgang mit den ökonomischen Herausforderungen in Deutschland. Nach Pandemie, Energiekrise und wachsender geopolitischer Unsicherheit ist die wirtschaftliche Lage ernst: Die Konjunktur stagniert, die Schuldenbremse steht Reformen im Weg, Investitionen in Infrastruktur und Innovation bleiben hinter dem Notwendigen zurück – und das Vertrauen in zukunftsfähige Politik schwindet, hält Schnitzer fest.
Das wirft zahlreiche Fragen auf: Wie kann Deutschland seine wirtschaftliche Substanz bewahren und gleichzeitig den Strukturwandel aktiv gestalten? Wo liegen die Prioritäten – bei Verteidigung, Digitalisierung, Bildung oder sozialen Sicherungssystemen? Welche Rolle spielen dabei die Schuldenbremse, der Bürokratieabbau oder der demografische Wandel? Und was bedeuten Deutschlands Weichenstellungen für Europa und die Schweiz?
Ein Vortrag mit klarem Blick auf die wirtschaftspolitische Realität und auf die Reformen, die nötig sind, um Deutschland wieder auf Kurs zu bringen.
Dies war eine öffentliche, kostenlose Veranstaltung. Die Registration garantierte keinen Sitzplatz im Saal. Der Zugang wurde registrierten Gästen nach dem „first-come, first-served“-Prinzip gewährt. Zusätzlich wurde ein Livestream auf unserer Website angeboten.
«Man hat den Schuss zwar gehört, ist dann aber auf halber Strecke stehen geblieben» – mit diesen Worten kommentierte Monika Schnitzer kürzlich in einem SPIEGEL-Interview den politischen Umgang mit den ökonomischen Herausforderungen in Deutschland. Nach Pandemie, Energiekrise und wachsender geopolitischer Unsicherheit ist die wirtschaftliche Lage ernst: Die Konjunktur stagniert, die Schuldenbremse steht Reformen im Weg, Investitionen in Infrastruktur und Innovation bleiben hinter dem Notwendigen zurück – und das Vertrauen in zukunftsfähige Politik schwindet, hält Schnitzer fest.
Das wirft zahlreiche Fragen auf: Wie kann Deutschland seine wirtschaftliche Substanz bewahren und gleichzeitig den Strukturwandel aktiv gestalten? Wo liegen die Prioritäten – bei Verteidigung, Digitalisierung, Bildung oder sozialen Sicherungssystemen? Welche Rolle spielen dabei die Schuldenbremse, der Bürokratieabbau oder der demografische Wandel? Und was bedeuten Deutschlands Weichenstellungen für Europa und die Schweiz?
Monika Schnitzer ist Professorin für Volkswirtschaftslehre und Inhaberin des Lehrstuhls für Vergleichende Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Professor Schnitzers Forschungsschwerpunkte sind Innovation, Wettbewerbspolitik und multinationale Unternehmen. Sie ist seit 2022 Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweise) und seit 2020 Ratsmitglied.
Monika Schnitzer ist Professorin für Volkswirtschaftslehre und Inhaberin des Lehrstuhls für Vergleichende Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Professor Schnitzers Forschungsschwerpunkte sind Innovation, Wettbewerbspolitik und multinationale Unternehmen. Sie ist seit 2022 Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweise) und seit 2020 Ratsmitglied.