Öffentliche Veranstaltung/Podium

Zukunftsfähige Sozialsysteme

Apr
08

Intro

Wir leben länger und gesünder denn je. Der allgemeine Wohlstand und der Fortschritt in der Medizin erhöhen die Lebensqualität bis in hohe Alter. Es liegt in der Natur des Menschen, für sich die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu fordern und eine Altersrente, welche es erlaubt, den Lebensstandard zu halten. Doch diese Anspruchshaltung hat seinen Preis: innert zwanzig Jahren sind die Sozialausgaben pro Kopf um mehr als 50% gestiegen, beinahe 80% der Sozialleistungen von insgesamt 175 Milliarden Franken werden für Kranke, ältere Menschen und Hinterbliebene ausgegeben.

Die Schweizer Sozialsysteme stehen vor grossen Herausforderungen – verstärkt durch die Corona-Pandemie: eine alternde Gesellschaft, steigende Gesundheits- und Pflegekosten, tiefe Zinsen für die Altersvorsorge, sowie Fehlanreize im Gesundheitsweisen und zur Frühpensionierung. Wachsende Ansprüche stehen Fragen der Machbarkeit gegenüber. Wo sind die Grenzen des Wohlfahrtsstaates? Und welche Prioritäten sind zu setzen, um die Zukunftsfähigkeit der Sozialsysteme gewährleisten zu können?

Diese und andere Fragen besprechen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Altersvorsorge und Gesundheitswesen in zwei Fachpanels zu den Themen «Lösungsansätze zur Sicherung der Altersvorsorge» und «Das Gesundheitswesen zwischen Ethik und Bezahlbarkeit». Im abschliessenden Politpodium werden diese Impulse aufgenommen und die politischen Prioritäten diskutiert.

Dies ist ein öffentlicher Anlass. Weitere Informationen erfolgen zu gegebener Zeit.

Wir leben länger und gesünder denn je. Der allgemeine Wohlstand und der Fortschritt in der Medizin erhöhen die Lebensqualität bis in hohe Alter. Es liegt in der Natur des Menschen, für sich die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu fordern und eine Altersrente, welche es erlaubt, den Lebensstandard zu halten. Doch diese Anspruchshaltung hat seinen Preis: innert zwanzig Jahren sind die Sozialausgaben pro Kopf um mehr als 50% gestiegen, beinahe 80% der Sozialleistungen von insgesamt 175 Milliarden Franken werden für Kranke, ältere Menschen und Hinterbliebene ausgegeben.

Die Schweizer Sozialsysteme stehen vor grossen Herausforderungen – verstärkt durch die Corona-Pandemie: eine alternde Gesellschaft, steigende Gesundheits- und Pflegekosten, tiefe Zinsen für die Altersvorsorge, sowie Fehlanreize im Gesundheitsweisen und zur Frühpensionierung. Wachsende Ansprüche stehen Fragen der Machbarkeit gegenüber. Wo sind die Grenzen des Wohlfahrtsstaates? Und welche Prioritäten sind zu setzen, um die Zukunftsfähigkeit der Sozialsysteme gewährleisten zu können?

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Zitat

Bei den Renten und der Gesundheit sind Reformen sehr schwierig, aber auch sehr wichtig.
Bundesrat Alain Berset

Speakers

Professorin für Volkswirtschaftslehre, Universität St. Gallen
Prof. Monika Bütler

Monika Bütler ist ordentliche Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der Universität St.Gallen (HSG). Ihre Forschungsbereiche sind soziale Sicherheit, Arbeitsmarkt, politische Ökonomie und Informationsökonomie. Neben ihrer internationalen Forschungstätigkeit nimmt sie häufig an der öffentlichen Debatte über wirtschaftliche und politische Fragen teil. Sie ist Mitbegründerin und Herausgeberin des Blogs „batz.ch“, einem Forum für Schweizer Wirtschaftspolitik. Monika Bütler ist Mitglied des Verwaltungsrates der Schindler Holding AG und der Huber & Suhner AG, Mitglied des Bankrats der Schweizerischen Nationalbank sowie Vizepräsidentin des Stiftungsrates der Gebert Rüf Stiftung.

Ärztin und SP-Ständerätin für den Kanton Tessin
Marina Carobbio Guscetti

Marina Carobbio Guscetti ist Ärztin und Ständeratin SP für den Kanton Tessin. Seit Jahren engagiert sie sich für eine soziale und gerechte Schweiz. Die wichtigsten Themen ihrer politischen Tätigkeit sind das Gesundheitssystem, die Umwelt und die Gleichstellung der Geschlechter.

Directeur romand und Forschungsleiter Finanzierbare Sozialpolitik, Avenir Suisse
Dr. Jérôme Cosandey

Dr. Jérôme Cosandey ist seit dem 1. September 2018 Directeur romand von Avenir Suisse. Er setzt sich zudem als Forschungsleiter Finanzierbare Sozialpolitik vorwiegend mit der Altersvorsorge, Gesundheitspolitik sowie mit dem Generationenvertrag auseinander. Nach seiner Promotion an der ETH war er mehrere Jahre als Strategieberater bei The Boston Consulting Group, danach bei der UBS tätig, bevor er 2011 zu Avenir Suisse stiess. Er hält zudem einen Master der Universität Genf in internationaler Wirtschaftsgeschichte.

Professor für Health Economics, Interpharma Stiftungsprofessur, Universität Basel
Prof. Stefan Felder

Stefan Felder ist seit 2011 Professor für Gesundheitsökonomie an der Universität Basel, nach Stationen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Universität von Duisburg-Essen. Er ist Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie und Ge-schäftsführer der European Health Economic Association. Für seine besonderen Verdienste um das Fach verlieh ihm die Deutsche-Gesellschaft für Gesundheitsökonomie 2019 die Gérard Gäfgen-Medaille. Er hat ein bekanntes Lehrbuch zu «Medical Decision Making» verfasst und ist Mitglied des Swiss Medical Boards, das regelmässig Empfehlungen zu medizinischen Leis-tungen veröffentlicht. Stefan Felder ist ein gefragter Gutachter und äussert sich immer wieder in den Medien zu gesundheitspolitischen Themen.

FDP-Ständerat für den Kanton Luzern, Präsident des Forum Gesundheit Schweiz
Damian Müller

Seit 2015 vertritt Damian Müller den Kanton Luzern im Ständerat. Der FDP-Politiker ist Präsident der aussenpolitischen Kommission, sowie Mitglied der Umwelt-, Raumplanung- und Energiekommission, der staatspolitischen Kommission und der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit. Zudem ist er Teil der EU/EFTA-Delegation. Er engagiert sich für bessere Rahmenbedingungen, damit die Schweiz die Chancen der Digitalisierung nutzen und Arbeitsplätze sichern kann. Weitere Schwerpunkte seiner politischen Arbeit sind die Europa- und Migrationspolitik sowie die Sozial- und Gesundheitspolitik. Im letzten Jahr war Müller massgeblich an der Totalrevision des CO2-Gesetzes im Ständerat beteiligt. Er ist überzeugter Milizparlamentarier und arbeitet neben dem Amt als Ständerat in einem Teilzeitpensum bei der Swiss Life in Zürich. Zudem engagiert er sich in verschiedenen Vereinen und Gremien, etwa als Vizepräsident der Pro Senectute im Kanton Luzern oder als OK-Präsident des slowUp Seetal.

Generalsekretärin der FMH, Rechtsanwältin und Hebamme
Dr. Ursina Pally Hofmann

Ursina Pally Hofmann ist seit 2018 als Generalsekretärin und Leiterin Rechtsdienst bei der FMH tätig. Die Rechtsanwältin ist seit ihrem beruflichen Einstieg als Hebamme in verschiede-nen Funktionen im Gesundheitswesen unterwegs; in verschiedenen Spitälern, einer Anwalts-kanzlei, einem Versicherungskonzern und bei der FMH. Daneben ist sie Mitglied der Fach-kommission Gemeinsame Gesundheitsregion der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, nebenamtliche Handelsrichterin im Kanton Zürich und Dozentin für Recht am Departement Gesundheit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Direktor des European Center of Pharmaceutical Medicine, Universität Basel, Verwaltungsratspräsident der Helsana Group
Prof. Thomas D. Szucs

Prof. Dr.med. Thomas D. Szucs ist seit 2010 Verwaltungsratspräsident des führenden Schweizer Kranken- und Unfallversicherers, der Helsana-Gruppe. Thomas Szucs ist Professor und Direktor des Instituts für Pharmazeutische Medizin an der Universität Basel, Schweiz. Seit 2014 führt er eine Sprechstunde für personalisierte und genomische Medizin. Zuvor war Thomas Szucs in verschiedenen leitenden Positionen tätig. Unter anderem war er Leiter des Bereichs Medizinische Ökonomie an der Universität Zürich; Chief Operating Officer und Chief Medical Officer der Hirslanden Gruppe; Forschungsleiter und Gründer des Zentrums für Pharmakoökonomie an der Universität Mailand; Leiter der Arbeitsgruppe für klinische Ökonomie an der Universität München; Senior Consultant bei der Arthur D. Little, Inc.; und Leiter weltweit der Abteilung für Gesundheitsökonomie der F. Hoffmann-La Roche AG in Basel. Thomas Szucs verfügt über langjährige Erfahrungen in Aufsichtsräten/Verwaltungsräten von privaten sowie börsenkotierten Biotechnologie Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften. Thomas Szucs erwarb nach seinem Medizinstudium und der Promotion an der Universität Basel einen Master-Abschluss in Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen, einen Master in Public Health an der Harvard Universität und einen LL.M. in Internationalem Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich. Er ist Facharzt FMH für pharmazeutische Medizin sowie Prävention und Gesundheitswesen. 2010 wurde er zum Ehrenprofessor am Zentrum für Gesundheitswissenschaften der Universität Peking ernannt.

Ökonomin und Vorsorgeexpertin, UBS
Dr. Veronica Weisser

Dr. Veronica Weisser ist Ökonomin und Vorsorgeexpertin. Sie leitet den Sektor „Retirement and Pension Solutions“ bei UBS und verantwortet damit die Geschäftsstrategie der UBS Switzerland AG in Fragen zur Altersvorsorge. Zwischen 2014 und 2019 leitete Veronica Weisser im Chief Investment Office der UBS die Schweizer makroökonomische und Sektorenanalyse, sowie die Research-Abteilung zur Schweizer Altersvorsorge. Zuvor arbeitete sie als Finanzanalystin und Ökonomin in New York und Zürich. Sie ist Autorin verschiedener Studien sowie Co-Autorin eines Buchs zur Altersvorsorge.

Professor of Economics, Affiliated Professor am UBS Center

Ernst Fehr promovierte 1986 an der Universität Wien. Seine Arbeit hat gezeigt, wie soziale Motive die Zusammenarbeit, Verhandlungen und Koordination zwischen Akteuren beeinflussen und wie sich dies auf das Funktionieren von Anreizen, Märkten und Organisationen auswirkt. Seine Arbeit identifiziert wichtige Bedingungen, unter denen die Zusammenarbeit floriert und zusammenbricht. Die Arbeit an den psychologischen Grundlagen von Anreizen informiert uns über die Vorzüge und Grenzen finanzieller Anreize für die Vergütung von Mitarbeitern. In anderen Arbeiten hat er die Bedeutung der Unternehmenskultur für die Leistung von Unternehmen gezeigt. In neueren Arbeiten zeigt er, wie sich soziale Motive darauf auswirken, wie Menschen über Fragen im Zusammenhang mit der Umverteilung von Einkommen abstimmen und wie Unterschiede in der inneren Geduld der Menschen mit der Ungleichheit des Wohlstands zusammenhängen. Seine Arbeit hat innerhalb und außerhalb der Wissenschaft mit mehr als 100.000 Zitaten von Google Scholar große Resonanz gefunden, und seine Arbeit wurde mehrfach in internationalen und nationalen Zeitungen erwähnt.

UBS Foundation Professor of Economics of Institutions, Research Fellow CEPR

Florian Scheuer promovierte 2010 am MIT. Er interessiert sich für die politischen Implikationen zunehmender Ungleichheit mit Schwerpunkt Steuerpolitik. Insbesondere hat er daran gearbeitet, wichtige Merkmale der realen Arbeitsmärkte in die Gestaltung optimaler Einkommens- und Vermögenssteuern einzubeziehen. Dazu gehören Volkswirtschaften mit Rentensuche, Superstar-Effekten oder einem wichtigen Unternehmenssektor, reibungslose Finanzmärkte sowie politische Einschränkungen der Steuerpolitik und die daraus resultierende Ungleichheit. Seine Arbeiten wurden unter anderem im American Economic Review, im Journal of Political Economy, im Quarterly Journal of Economics und im Review of Economic Studies veröffentlicht. 2017 erhielt er ein ERC-Startstipendium für seine Forschung zu „Ungleichheit - öffentliche Ordnung und politische Ökonomie“. Bevor er nach Zürich kam, war er an der Fakultät in Stanford, hatte Gastpositionen bei Harvard und UC Berkeley inne und war National Fellow an der Hoover Institution. Er ist Mitherausgeber von Theoretical Economics und Mitglied des Herausgebergremiums der Review of Economic Studies. Er ist ausserdem Co-Direktor der Arbeitsgruppe für Macro Public Finance bei der NBER. Er hat die Steuerpolitik in verschiedenen US- und Schweizer Medien kommentiert.

Redaktor SRF Bundeshaus
Gion-Duri Vincenz

1992 Bündner Lehrerpatent freier Kulturjournalist für Bündner Medien 2000 Diplom Ringier Journalistenschule 2000-2003 Bundeshauskorrespondent "Die Südostschweiz" seit 2003 Bundeshausredaktor SRF, Berichterstattung für Tagesschau und 10vor10 seit 2006 Moderator Tagesschau am Mittag, 18 Uhr, Nacht 2014-2016 Moderator "Classe Politique", Sendung zur Session regelmässiger Moderator und Aussenreporter von Abstimmungs-, Wahl- und Sondersendungen

emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre, Universität Zürich
Prof. em. Peter Zweifel

Peter Zweifel schloss seine Studien 1974 mit dem Doktorat an der Universität Zűrich ab und verbrachte dann ein Jahr an der University of Wisconsin (Madison), wo er seine Kenntnisse in Őkonometrie bei Prof. A.S. Goldberger vervollständigte und dank Prof. B.A. Weisbrod Interesse an der Gesundheitsőkonomie fand. Dieses Interesse műndete in seine Habilitationsschrift “Ein őkonomisches Modell des Arztverhaltens” (Springer, 1982). Nach einer Gastprofessur an der Universität der Bundeswehr Műnchen wurde er 1984 zum Assistenzprofessor und 1990 zum ordentlichen Professor fűr Angewandte Mikroőkonomie an der Universität Zűrich gewählt. Peter Zweifel hat űber 100 Beiträge in begutachteten Fachzeitschriften publiziert und ist Mitautor mehrerer Lehrbűcher. Er diente von 1996 bis 2005 als Mitglied der schweizerischen Wettbewerbsbehőrde und von 2001 bis 2008 als Begrűnder und Herausgeber (mit M. Pauly, Wharton School) des International Journal of Health Care Finance and Economics (seit 2014 International Journal of Health Management and Economics). Er wurde im August 2011 emeritiert und wirkt seither an verschiedenen Universitäten als Gastprofessor sowie an der Diplomatischen Akademie in Wien mit der Vorlesung „Energy Economics“.

Professorin für Volkswirtschaftslehre, Universität St. Gallen
Prof. Monika Bütler

Monika Bütler ist ordentliche Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der Universität St.Gallen (HSG). Ihre Forschungsbereiche sind soziale Sicherheit, Arbeitsmarkt, politische Ökonomie und Informationsökonomie. Neben ihrer internationalen Forschungstätigkeit nimmt sie häufig an der öffentlichen Debatte über wirtschaftliche und politische Fragen teil. Sie ist Mitbegründerin und Herausgeberin des Blogs „batz.ch“, einem Forum für Schweizer Wirtschaftspolitik. Monika Bütler ist Mitglied des Verwaltungsrates der Schindler Holding AG und der Huber & Suhner AG, Mitglied des Bankrats der Schweizerischen Nationalbank sowie Vizepräsidentin des Stiftungsrates der Gebert Rüf Stiftung.

Ärztin und SP-Ständerätin für den Kanton Tessin
Marina Carobbio Guscetti

Marina Carobbio Guscetti ist Ärztin und Ständeratin SP für den Kanton Tessin. Seit Jahren engagiert sie sich für eine soziale und gerechte Schweiz. Die wichtigsten Themen ihrer politischen Tätigkeit sind das Gesundheitssystem, die Umwelt und die Gleichstellung der Geschlechter.

Directeur romand und Forschungsleiter Finanzierbare Sozialpolitik, Avenir Suisse
Dr. Jérôme Cosandey

Dr. Jérôme Cosandey ist seit dem 1. September 2018 Directeur romand von Avenir Suisse. Er setzt sich zudem als Forschungsleiter Finanzierbare Sozialpolitik vorwiegend mit der Altersvorsorge, Gesundheitspolitik sowie mit dem Generationenvertrag auseinander. Nach seiner Promotion an der ETH war er mehrere Jahre als Strategieberater bei The Boston Consulting Group, danach bei der UBS tätig, bevor er 2011 zu Avenir Suisse stiess. Er hält zudem einen Master der Universität Genf in internationaler Wirtschaftsgeschichte.

Professor für Health Economics, Interpharma Stiftungsprofessur, Universität Basel
Prof. Stefan Felder

Stefan Felder ist seit 2011 Professor für Gesundheitsökonomie an der Universität Basel, nach Stationen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Universität von Duisburg-Essen. Er ist Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie und Ge-schäftsführer der European Health Economic Association. Für seine besonderen Verdienste um das Fach verlieh ihm die Deutsche-Gesellschaft für Gesundheitsökonomie 2019 die Gérard Gäfgen-Medaille. Er hat ein bekanntes Lehrbuch zu «Medical Decision Making» verfasst und ist Mitglied des Swiss Medical Boards, das regelmässig Empfehlungen zu medizinischen Leis-tungen veröffentlicht. Stefan Felder ist ein gefragter Gutachter und äussert sich immer wieder in den Medien zu gesundheitspolitischen Themen.