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2019

März

15.03.2019 > News
Verhaltensbasierte Grundlagen der Unternehmenskultur

Unternehmenskultur und deren Wichtigkeit ist in der Geschäftswelt ein gängiges Thema. Aber warum sollen sich Unternehmen überhaupt für Unternehmenskultur interessieren? Warum sind “weiche” Konzepte wie Kultur wichtig? Können sich Unternehmen nicht einfach auf “harte” Wirtschaftskräfte verlassen – auf den Wert klarer und effizienter institutioneller Regeln und der damit verbundenen finanziellen Anreize?

In einem Blog-Beitrag für das «Harvard Law School Forum on Corporate Governance and Financial Regulation» taucht Ernst Fehr in die Unternehmenswelt ein. Er argumentiert, dass die Unternehmenskultur das Verhalten der Mitarbeiter stark beeinflusst und somit die Gestaltung der richtigen Unternehmenskultur im besten Interesse jedes Unternehmens liegt.

14.03.2019 > News
Wirtschaft ist kein Nullsummenspiel

«Was können wir der Kraft Chinas entgegensetzen?», fragt Radio1-Chef Schwawinski im Gespräch mit David Dorn. «Nicht zwangsläufig alles oder nichts», antwortet dieser, wohl auch im Bezug auf die aktuelle Handelspolitik der USA. Das fundamentalste Missverständnis über die Wirtschaft sei, dass sie ein Nullsummenspiel ist, betont Dorn weiter und fügt an, dass die Schweiz beispielsweise einen ziemlich ausgeglichenen Handel mit China habe: «Bei uns gibt es einen Haufen Arbeitsplätze, welche genau dadurch entstanden sind, dass wir unsere Uhren, Maschinen und Pharmaprodukte in China verkaufen können.»

Februar

27.02.2019 > News
Es ist ein Gebot der Vernunft, eine CO2-Steuer einzuführen

“Wir berücksichtigen heute nicht alle Umweltkosten, die wir verursachen”, stellt Ernst Fehr im Interview mit der NZZ fest. Der Anlass ist der Vorschlag für eine CO2-Steuer in den USA von der Nichtregierungsorganisation Climate Leadership Council. “Eine gut umgesetzte CO2-Steuer löst eine starke privatwirtschaftliche Investitionsdynamik bei klimafreundlichen Technologien aus”, meint Ernst Fehr weiter. Die Wohlfahrt für die Gesellschaft insgesamt würde durch eine solche Steuer demnach steigen. Der Vorschlag wird von vier früheren US-Notenbankchefs, von 27 Nobelpreisträgern und von über 3400 US-Ökonomen unterstützt - von sehr konservativen bis hin zu sehr progressiven. Mit dabei ist Ernst Fehr.

25.02.2019 > News
Jetzt zum Wirtschaftspodium Schweiz 2019 anmelden

Die Steuerpolitik ist auf internationaler Ebene in aller Munde. Braucht es drastische Steuerreformen, um der wirtschaftlichen Ungleichheit zu begegnen? Sind Lenkungsabgaben die Lösung gegen den Klimawandel? Gibt es ein ideales Steuersystem? Eines ist sicher: Das Thema Steuern wird in den kommenden Jahren eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Was bedeutet das für die Schweiz? Wie ein Staat sein Steuersystem gestaltet und weiterentwickelt, um es gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen, steht im Mittelpunkt unseres fünften Wirtschaftspodiums Schweiz.

Die Veranstaltung umfasst mehrere Inputreferate und zwei Podiumsdiskussionen. Zu den Hauptrednern gehören Altbundesrat Kaspar Villiger, der renommierte deutsche Ökonom Clemens Fuest sowie Nicola Fuchs-Schündeln, 2018 Trägerin des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis. Der Eintritt ist frei. Die Platzzahl ist jedoch beschränkt und eine Registrierung daher notwendig.

19.02.2019 > News
Der Status Quo ist keine Option

«Der Rahmenvertrag mit der EU sichert der Schweiz jene wirtschaftliche Stärke, die ein Kleinstaat braucht, um sich Souveränität zwischen den grossen Blöcken überhaupt noch leisten zu können,» betont UBS Center Stiftungsratsvorsitzender Kaspar Villiger in einem Gastkommentar in der NZZ. Er hoffe, dass die Freisinnigen den Mut aufbringen, in dieser Frage das Wort Fortschritt aus ihrer Leitidee ernst zu nehmen, und für die Sicherung und Entwicklung der bilateralen Verträge einstehen würden, führt er weiter aus.

Kaspar Villiger gehörte von 1989 bis 2003 dem Schweizer Bundesrat an. Der Beitrag ist ein Auszug aus seiner Rede zum 125-Jahr-Jubiläum der FDP vom 2. Februar in Olten.

05.02.2019 > News
Plan B für Brexit

«Als ausländische Firma nicht nur in Grossbritannien zu investieren um den lokalen Markt zu bedienen, sondern auch in EU Länder zu exportieren – dieses Geschäftsmodell wird durch den Brexit in Frage gestellt.» Damit nimmt Handelsexperte Ralph Ossa in seinem SRF Kommentar Bezug auf die Verunsicherung internationaler Firmen mit Sitz in Grossbritannien.

Immer mehr überlegen sich, die Insel zu verlassen und auf den Kontinent zu verlagern. Neben dem direkten Verlust von Wirtschaftsleistung ist es die Wertschöpfungskette und Zulieferindustrie, welche auch von solchen Massnahmen betroffen wäre, führt Ossa weiter aus.

05.02.2019 > News
Neue Beiratsmitglieder

Wir freuen uns, fünf neue Mitglieder in unserem Beirat begrüssen zu dürfen. Es sind dies Marianne Bertrand (Universität Chicago), Esther Duflo (MIT), Ulrike Malmendier (Berkeley), Ekaterina Zhuravskaya (Paris School of Economics) und Mauro Dell’Ambrogio (ehemaliger Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation). Es ist kein Zufall, dass vier der fünf neuen Beiratsmitglieder Frauen sind - es ist Teil unseres Bestrebens, Diversität am Center zu fördern.

Januar

29.01.2019 > News
«Ich setze auf Empirie»

David Dorn ist einer der meistzitierten Ökonomen in wissenschaftlichen Publikationen - mit starkem Fokus auf die USA und China. Seine Erkenntnisse zieht er nicht aus theoretischen Modellen, sondern aus grossen Datensätzen und gelangt damit zu wichtigen neuen Erkenntnissen. So konnte Dorn zeigen, dass die Globalisierung die Arbeitsmärkte viel negativer beeinflusst als erwartet. Ein ausführliches Gespräch mit der Bilanz liefert mehr Einblicke in seine Gedankenwelt.

24.01.2019 > News
«Ein Handelskrieg kennt keine Gewinner»

Ralph Ossa sieht eine grosse Gefahr des sino-amerikanischen Handelskonflikts darin, dass sich die Situation zwischen den USA und der EU verschärft – zum Beispiel bei den angedrohten Strafzöllen auf europäische Automobilexporte. Im Interview mit FuW erklärt er, dass diese viel tiefgreifender als die bereits existierenden Tarife auf Stahl und Aluminium wären – und es würde unser Land ebenfalls in Mitleidenschaft ziehen. Denn sobald die EU beginne, den eigenen Markt gegen aussen zu schützen, träfe das auch die Schweiz hart.

23.01.2019 > News
Culture and work attitude

Die dritte Ausgabe unserer neuen Publikationsreihe UBS Center Policy Briefs trägt den Titel “Culture and work attitudes”. Josef Zweimüller diskutiert Unterschiede in der Dauer der Arbeitslosigkeit über die Schweizer Sprachgrenze hinweg.

Inwieweit können Unterschiede in Kultur und Einstellung zur Arbeit Unterschiede in Arbeitslosigkeit über Zeit und Raum erklären? Dieser Policy Brief untersucht Variationen in der Zeit, welche Arbeitslose in der Schweiz für die Suche nach Arbeit aufwenden. Es werden Einwohner mit Schweizer Staatsbürgerschaft welche Deutsch sprechen mit Französisch oder Italienisch sprechenden verglichen.

21.01.2019 > News
Newsletter 12 jetzt verfügbar

Ein neues Jahr liegt vor uns - wie ein leeres Buch. Wir freuen uns auf viele inspirierende Veranstaltungen und darauf, neue Erkenntnisse aus der Forschung mit Ihnen zu teilen. Unsere Ziele bleiben: Forschung von Weltklasse zu ermöglichen und als Bindeglied zwischen Forschung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu fungieren. Scannen Sie diesen Newsletter für bevorstehende Ereignisse - und die Höhepunkte von 2018.

15.01.2019 > News
Gene beeinflussen unser Risikoverhalten

Wie stark beeinflussen unsere Gene unser Verhalten? Wenn es um Risikobereitschaft geht, spielen sie eine wesentliche Rolle. Das hat eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern, darunter Pietro Biroli, Christian Zünd und Ernst Fehr vom Institut für Volkswirtschaftslehre der UZH, herausgefunden. Die Forscherinnen und Forscher identifizierten 124 bisher unbekannte Genvarianten in 99 Bereichen des menschlichen Genoms, die mit der Risikobereitschaft einer Person und ihrem Risikoverhalten verbunden sind.

Laut Pietro Biroli bietet die aktuelle Untersuchung «eine gute Grundlage, um in weiteren Studien das Verständnis für die Zusammenhänge zwischen genetischen Varianten und Verhaltensweisen zu verbessern.»

11.01.2019 > News
Automatisierung - Ein schrittweiser Prozess

Entgegen der weit verbreiteten Meinung wird die Automatisierung von Arbeit und Routineaufgaben nicht über Nacht erfolgen. Es wird ein allmählicher Prozess im Laufe der Zeit sein, und es ist wichtig, diesen Wandel zu kanalisieren, sagt David Hémous in einem Interview mit «The Progressive Post», in dem er die Auswirkungen der Automatisierung diskutiert und über die Gewinner und Verlierer der digitalen Revolution spricht.

09.01.2019 > News
Einflussreiche Ökonominnen und Ökonomen in Zürich

Gemäss einem kürzlich veröffentlichten Ranking des Tagesanzeiger zählen drei Zürcher Professoren zu den 10 einflussreichsten Ökonominnen und Ökonomen der Schweiz: der Verhaltensökonom Ernst Fehr, die Entwicklungsökonomin und Twitter-Influencerin Dina Pomeranz sowie Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann.

Gleichzeitig gilt David Dorn zurzeit als einer der meistzitierten zeitgenössischen Ökonomen in Bezug auf Aktualität und Wirkung. Basierend auf dem REPEC-Ranking – Anzahl der Zitate, Gewichtung des rekursiven Impact-Faktors und Diskontierung nach Zitieralter (WDScCites) – rangiert er weltweit auf einem hervorragenden 9. Platz.

09.01.2019 > News
Die Schattenseiten des freien Handels

Grenzenloser, freier Handel, rund um den Globus - das ist nicht mehr «en vogue». Viele Länder schotten sich ab, um ihre eigene Wirtschaft vor der ausländischen Konkurrenz zu beschützen. Allen voran die USA. Der Ökonom David Dorn von der Universität Zürich findet das zwar falsch. Aber er hat auch Verständnis. Denn vom grenzenlosen Handel profitieren eben nicht alle. Es gibt auch Verlierer. SRF Wirtschaftsredaktor Iwan Lieberherr hat mit David Dorn gesprochen.

08.01.2019 > News
Das Börsenjahr im Banne des Handelsstreits

In einem Interview mit SRF betont Wirtschaftsprofessor Ralph Ossa die Abhängigkeit der Schweiz vom Aussenhandel. Würde der Welthandel weiter durch das Recht des Stärkeren geprägt, verschlechtere sich die Handelsposition der Schweiz. Zumal die Welthandelsorganisation WTO selbst in einer existentiellen Krise stecke.

08.01.2019 > News
Wohin steuert die Weltwirtschaft?

Protektionismus greift um sich, viele Staaten schotten sich ab. So verhängen etwa die USA Zölle auf Produkte aus China und Europa, um die eigene Wirtschaft zu schützen. Im Gespräch mit dem Ökonomen David Dorn sucht die SRF Radiosendung “Trend” nach den Gründen für diese Entwicklung.

2018

18.12.2018 > News
Jetzt für ein UBS Center Scholarship bewerben

Der Stichtag für die UBS Center Scholarships 2019 ist der kommende 15. Januar. Stipendien stehen Hochschulabsolventen aus der ganzen Welt zur Verfügung, sie werden aufgrund herausragender akademischer Leistungen an Kandidaten vergeben und die weitere Unterstützung erfordert einen zufriedenstellenden Abschluss der Kursarbeit.

Interessierte müssen sich für die Zulassung an der Zurich Graduate School of Economics bewerben, wo sie angeben, dass sie sich für ein UBS Center Stipendium bewerben. Die UBS Center Scholarships decken den Lebensunterhalt und alle Gebühren. Das Stipendium für die Lebenshaltungskosten beläuft sich derzeit auf CHF 42’500 pro Jahr.

10.12.2018 > News
Handelspolitik neu überdenken

Bei seiner Antrittsvorlesung präsentierte Ralph Ossa das Gesamtbild. Er erläuterte seine Forschungsagenda für die kommenden Jahre und signalisierte, dass Deep Integration die Zukunft der Handelspolitik ist.

Zu den Themen von Deep Integration gehören beispielsweise die Wettbewerbspolitik, Investorenrechte, Produktstandards, öffentliches Auftragswesen und Rechte an geistigem Eigentum.

10.12.2018 > News
Ernst Fehr ist top 1% auf Web of Science

Ernst Fehr zählt zu den meistzitierten Forschern 2018. Er gehört in seinem Fachgebiet zu den Top 1% bezüglich Anzahl Zitationen auf der Platform Web of Science, zeigt Clarivate Analytics.

Web of Science verbindet Publikationen und Forscher durch Zitate und kontrollierte Indexierung in kuratierten Datenbanken, einschließlich 59 Millionen Datensätze und Backfiles, die bis 1898 zurückreichen.

04.12.2018 > News
Wohlstand ist eine Frage der Kultur

Ob eine Gesellschaft Wohlstand schafft, ist eine Frage der Kultur. Den Aufstieg des Westens führt Joe Henrich auf die Kirche zurück: Sie predigte ein «Ehe- und Familienprogramm», das eine aussergewöhnliche Persönlichkeitsstruktur förderte. Das Gespräch mit Markus Schär (NZZ) entstand zum Anlass des Forum for Economic Dialogue.

04.12.2018 > News
Ein Jahr Handelskrieg und kein Ende

Im Januar haben die USA eine Reihe gegenseitiger Zölle mit China eröffnet. Peking hofft auf eine Normalisierung, die USA setzen auf eine Kapitulation Chinas. Ein Arrangement ist nicht in Sicht. Ein Kommentar von David Dorn in Finanz und Wirtschaft.

David Dorn ist Professor für internationalen Handel und Arbeitsmärkte am Institut für Volkswirtschaft der Universität Zürich und affiliert mit dem UBS Center.

30.11.2018 > News
Die politische Ökonomie von Kultur und Konflikt

David Yanagizawa-Drott hob den ruandischen Völkermord und die Rolle der Propaganda vor und fragte in seiner Antrittsvorlesung: “Wenn Medien Gewalt hervorrufen, können sie das auch mit Frieden tun?” Ein weiteres Stück aus seiner Forschung war die Frage nach Geschlechternormen im Kontext der Arbeitsmärkte. Yanagizawa-Drott zeigte dem Publikum, wie Peer-Werte zum Wohle aller beeinflusst werden können.

30.11.2018 > News
2019 CEPR Public Economics Symposium

Florian Scheuer lädt ihm Rahmen des CEPR Public Economics Symposium 2019 ein, Paper Vorschläge einzureichen oder Interesse an der Teilnahme zu bekunden. Das Symposium findet vom 20. bis 21. Juni 2019 statt und wird vom Department of Economics und dem UBS Center organisiert.

Ziel des Symposiums ist es, ein Forum für qualitativ hochwertige Arbeit in der Staatswirtschaft zu bieten und Ökonomen aus ganz Europa sowie Spitzenforscher aus der Region zusammenzubringen. Paper Vorschläge werden in allen Bereichen der Staatswirtschaft eingereicht. Sowohl theoretische als auch empirische Arbeiten sind willkommen.

30.11.2018 > News
Ralph Ossa erhält ERC-Konsolidiererzuschuss

Ralph Ossa erhält für sein Projekt “Deep Integration Assessments” einen ERC Zuschuss von 1,4 Millionen Euro. In seinem Projekt untersucht er die umstrittensten Aspekte solcher Abkommen zur tiefen Integration, nämlich Anlegerschutz, regulatorische Zusammenarbeit und Schutz der Rechte an geistigem Eigentum.

Nach Jahrzehnten der Handelsliberalisierung haben die Zölle ein historisch niedriges Niveau erreicht, so dass es nicht viel Spielraum für weitere Zollsenkungen gibt. Infolgedessen drehen sich moderne Handelsabkommen heute weitgehend um nichttarifäre Fragen, um eine weitere wirtschaftliche Integration an anderer Stelle zu erreichen.

30.11.2018 > News
Der Marsch der Roboter wird Frauen die besten Jobs geben

«Jaimovich hat sich seit 1980 mit den geschlechtsspezifischen Arbeitsmustern in den USA beschäftigt und einen signifikanten Teil des Anstiegs des Frauenanteils an ‘guten Arbeitsplätzen’ - hoch qualifizierte Arbeit mit kognitiven Fähigkeiten

  • festgestellt», schreibt der Guardian in einem Artikel mit Bezug auf den UBS Center Policy Brief “The End of Men”.
23.11.2018 > News
«Trotz Integration sind wir uns in Europa kulturell nicht ähnlicher geworden»

Europas Staaten sollen einander näherkommen. Das versucht die EU seit Jahrzehnten umzusetzen. Der italienische Ökonom Guido Tabellini zeigt indes: Die kulturellen Unterschiede werden grösser. Woran das liegt, erklärt er im Interview mit der NZZ im Rahmen des Forum for Economic Dialogue.

23.11.2018 > News
Culture eats strategy for breakfast

Ernst Fehr wird am 28. November im Rahmen des Global Peter Drucker Forums in Wien ein Executive Roundtable Keynote halten. Er wird die verhaltensökonomische Revolution in Führung & Management erklären.

Die Konversation über die Unternehmenskultur ist in der Geschäftswelt sehr beliebt geworden. Aber warum sollten sich Firmen überhaupt für die Unternehmenskultur interessieren? Ernst Fehrs neues Public Paper zu den Verhaltensgrundlagen der Unternehmenskultur gibt dazu Aufschluss.

19.11.2018 > News
Wie wichtig Kultur für den Erfolg ist

Laut Markus Diem Meier im Bund hat das Forum for Economic Dialogue deutlich gemacht, wie wichtig auch weiche Faktoren für das Gedeihen von Unternehmen und Volkswirtschaften sind. Wie entsteht eine wirtschaftlich erfolgreiche Kultur?

Als wesentliche Elemente wurden laut Diem Meier am Forum Werte genannt, die zu funktionierenden Märkten führen. Dazu gehört Vertrauen gegenüber Fremden, sodass Menschen überhaupt miteinander Handel betreiben.

16.11.2018 > News
Science Stories mit Florian Scheuer

“Wir können versuchen, die Profitgier auf die richtigen Kanäle zu lenken, damit sie letztendlich etwas Gutes schafft”, sagt Florian Scheuer in der neuesten Ausgabe von Science Stories von EU GrantsAccess.

Scheuer sagt weiter, dass die Finanzkrise einen großen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung hatte. Er glaubt auch, dass die Ökonomen etwas bescheidener geworden sind: “Sie glauben nicht mehr, dass sie alles unter Kontrolle haben.”

16.11.2018 > News
Dina Pomeranz in den EEA Rat gewählt

Dina Pomeranz wurde in den European Economic Association (EEA) Rat gewählt und wird für fünf Jahre im Amt sein. Herzlichen Glückwunsch!

15.11.2018 > News
Rage against the machines

Die zweite Ausgabe unserer neuen Publikationsreihe “UBS Center Policy Briefs” mit dem Titel “Rage against the machines” von Bruno Caprettini und Joachim Voth diskutiert neue Technologien und gewaltsame Unruhen während der Industrialisierung Englands in den 1830er Jahren.

Die Frage ist: Unter welchen Umständen könnte die Einführung von arbeitssparenden Technologien wie die Dreschmaschine zu extremer sozialer Instabilität führen? Hierzu empfiehlt sich auch den Artikel zur Publikation in der Finanz und Wirtschaft zu lesen.

13.11.2018 > News
«Die Frauen sind da, wir sehen sie oft einfach nicht»

Simona Scarpaleggia ist im Dauereinsatz für mehr Diversität. Die CEO von Ikea Schweiz bedauert im Interview mit Finanz und Wirtschaft, dass sich die Politik schwertut mit Massnahmen zur Gleichstellung. Jetzt auch auf YouTube anschauen, was Simona Scarpaleggia am Forum for Economic Dialogue zum Thema Überzeugungen, Werte und geschäftlicher Erfolg zu sagen hatte.

12.11.2018 > News
Neues Public Paper zu «Behavioral Foundations of Corporate Culture»

Im neuen UBS Center Public Paper argumentiert Ernst Fehr, dass Unternehmenskultur wichtig ist, weil menschliches Verhalten immer von den vorherrschenden sozialen Normen mitbestimmt wird. Es liegt im Interesse des Unternehmens, diese Normen durch eine kooperative Kultur zu definieren, und dadurch die freiwillige Zusammenarbeit der Mitarbeiter bei der Verfolgung der Leistungsziele des Unternehmens zu mobilisieren.

Es gibt viele Ansichten und Meinungen darüber, wie eine gute Unternehmenskultur aussieht. Doch oft fehlt ihnen ein fundiertes Verständnis dafür, was das Verhalten in einem Unternehmen antreibt. Die Experimental- und Verhaltensökonomie beleuchtet die zugrundeliegenden Entscheidungsprozesse und hilft Führungskräften, das Verhalten ihrer Mitarbeiter positiv zu beeinflussen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten gibt sie Antworten auf die Frage, welche Regeln und Anreize für eine erfolgreiche Unternehmenskultur erforderlich sind, wie wir Trittbrettfahrereffekte begrenzen können und wie wir eine produktive und konstruktive Zusammenarbeit der Mitarbeiter fördern können.

09.11.2018 > News
Ist Kultur massgebend?

Am Montag, 12. November diskutieren Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft darüber wie Kultur den wirtschaftlichen Wohlstand beeinflusst. Führende Experten teilen neue Erkenntnisse mit dem Publikum und diskutieren aktuelle Herausforderungen für unsere globalisierte Gesellschaft, darunter die Hauptreferenten Guido Tabellini (Bocconi University) und Joe Henrich (Harvard University).

Es hat noch wenige Plätze frei. Jetzt anmelden. Für alle, die am Montag in Zürich nicht dabei sein können, stellen wir nach dem Anlass alle Videos der Vorträge und Diskussionsrunden auf YouTube.

06.11.2018 > News
Midterm Einmischung

David Dorn analysiert gegenüber SRF ECO wie sich China, Mexiko, Kanada und die EU in die US-Midterm-Wahlen einmischen – durch gezielte Massnahmen im Zollstreit. Dazu Dorn: “In früheren Fällen hat man ganz spezifisch nur Branchen für Zölle ausgewählt (…) jetzt geht es darum ganz breit einem anderen Land wirtschaftlich zu schaden.”

06.11.2018 > News
Die verlorene Generation

“Irgendwann kann man ein wenig den Effekt einer verlorenen Generation haben”, erklärt David Dorn über das verblüffende Loch, das Millenial-Männer auf einem erhitzten US-Arbeitsmarkt hinterlassen.

“Wenn man an den Punkt kommt, an dem man 30 wird, noch nie einen richtigen Job hatte und keine Hochschulausbildung hat, dann ist es sehr schwer, sich an diesem Punkt zu erholen”, folgert Dorn weiter.

05.11.2018 > News
The End of Men

Wir freuen uns, die erste Ausgabe unserer neuen Publikationsreihe “UBS Center Policy Brief” vorzustellen. “The End of Men” von Nir Jaimovich diskutiert die wachsende Nachfrage nach sozialer Kompetenz in hochbezahlten Jobs.

In den letzten vierzig Jahren ist die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften, die kognitive Aufgaben erfüllen, stark angestiegen. Dieses Policy Brief zeigt, dass Frauen mehr von diesem Nachfrageanstieg profitieren konnten als Männer.

05.11.2018 > News
Die weibliche Revolution auf dem Arbeitsmarkt

«In den gutbezahlten Jobs findet man heute deutlich mehr Frauen», sagt Nir Jaimovich in einem Hintergrundartikel der NZZaS zum Anlass des ersten UBS Center Policy Briefs.

Kurz: Das Gehirn ist gefragter als Muskeln. Frauen haben sich in diesem Wandel besser geschlagen als Männer, wie Jaimovich in seiner Studie («The ‹End of Men› and Rise of Women in the High-Skilled Labor Market», 2018) mit Guido Matias Cortes und Henry E. Siu belegt.

02.11.2018 > News
Rethinking of trade policy

Ralph Ossa ist Professor für Globalisierungs- und Schwellenländerökonomie an der Universität Zürich. Er hat in beiden Bereichen geforscht, wobei er sich besonders mit Fragen von politischer Relevanz beschäftigt hat. In seiner Antrittsvorlesung wird Professor Ossa erläutern, warum wir ein Umdenken in der Handelspolitik brauchen.

15.10.2018 > News
Jetzt registrieren

Wir freuen uns, Sie zur Veranstaltung “Utopie Gleichstellung? Vom Wunschdenken zur Realität” einzuladen. In ihrer Keynote stellt uns die Harvard-Professorin Iris Bohnet ihre Forschungsergebnisse zum Thema “What works - Gender Equality by Design” vor.

Im Anschluss stossen Jacqueline Fehr (ZH-Regierungsrätin), Mara Harvey (UBS Wealth Management) und Gabriele Siegert (Universität Zürich) zu ihr und diskutieren, was in der Politik, aber auch in der Wissenschaft und Wirtschaft tatsächlich funktioniert.

11.10.2018 > News
Die politische Ökonomie von Kultur und Konflikt

David Yanagizawa-Drott’s Arbeit konzentriert sich auf wirtschaftliche Entwicklung und politische Ökonomie, mit einem aktuellen Fokus auf Kultur, Konflikt und Globalisierung. In seiner Antrittsvorlesung werden die neuesten Erkenntnisse zu Themen wie soziale Normen auf den Arbeitsmärkten und die Gestaltung von Arbeitskräften vorgestellt.

10.10.2018 > News
Neuer Keynote-Speaker

Wir fühlen uns geehrt, dass der italienische Ökonom Guido Tabellini, ehemaliger Rektor der Università Bocconi und ausgewiesener Experte für Kultur- und Volkswirtschaftslehre, die Opening Lecture am Forum halten wird. Er wird fragen “Gehört Europa zusammen?” und die kulturelle Heterogenität in Europa analysieren. Wir sind überzeugt, dass Guido Tabellini eine aufschlussreiche und inspirierende Grundlage für eine zum Nachdenken anregende Veranstaltung schaffen wird.

Mit Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass Amy Chua, Professorin für Recht an der Yale Law School, ihre Teilnahme aufgrund einer unvorhergesehenen medizinischen Situation absagen muss. Wir senden Amy Chua unsere besten Wünsche für eine rasche Genesung.

04.10.2018 > News
«Steuern sind super spannend!»

«Lassen Sie mich versuchen, Sie zu überzeugen, warum wir über Steuern reden sollten… alles andere ist wegen der Steuern», erläutert Dina Pomeranz in ihrer Antrittsvorlesung. Schauen Sie es sich jetzt online an.

04.10.2018 > News
Klare Richtlinien wären sinnvoll

«Seit einigen Jahren gibt es die starke Erwartung vom Konsumenten, dass die Textilfirmen die Verantwortung nicht einfach auf die Zulieferer abschieben.» so David Dorn in einem Artikel von 20min über H&M.

Dorn fände es sinnvoll, wenn sich Firmen wie H&M mit den Nichtregierungsorganisation wie Public Eye zusammentun würden und sich auf klare Richtlinien einigen könnten.

21.09.2018 > News
Was kann die Wirtschaft zur öffentlichen Politik beitragen?

Jüngste Forschung in der Entwicklungsökonomie hat neues Licht auf das Verständnis der Auswirkungen öffentlicher Politik geworfen, indem sie ökonomische Kontexte mit praktischer Feldarbeit und rigoroser empirischer Analyse kombiniert hat. Dina Pomeranz’ Antrittsvorlesung nächsten Dienstag diskutiert einige der Lektionen mit Beispielen aus Chile, Ecuador und Kenia.

21.09.2018 > News
Forum for Economic Dialogue – Is culture key?

Die kostenlose Registrierung ist jetzt für das UBS Center Forum möglich. Am 12. November werden wir neue Erkenntnisse darüber liefern, wie Kultur den wirtschaftlichen Wohlstand beeinflusst.

21.09.2018 > News
Die Rückkehr der Zölle

“Wenn sich solche grossen Volkswirtschaften nicht mehr gut entwickeln, dann hat das auch einen Ansteckungseffekt, wodurch die ganze Weltwirtschaft geschwächt werden kann,” warnt David Dorn im Gespräch mit 10vor10. Der Anlass ist eine weitere Runde von Zöllen und Gegenzöllen zwischen den USA und China.

“Es gibt die Gefahr, dass aufgrund eines solchen Handelskrieges die Wirtschaft in China sich abzuschwächen beginnt. Und auch die Wirtschaft in der USA letztenendes Schaden nimmt,” meint Dorn ausserdem. Währenddessen dreht sich die Zollspirale weiter.

11.09.2018 > News
EEA Young Economist Award

Herzlichen Glückwunsch an Sebastian Dörr für die Verleihung des EEA Young Economist Award 2018. Sebastian zeigt in seinen Untersuchungen, dass steigende Immobilienpreise die Produktivität der Industrie verringern, weil sie zu einer Umverteilung von Kapital und Arbeit auf ineffiziente Firmen führen.

03.09.2018 > News
Ernst Fehr ist einflussreichster Ökonom

Unter Berücksichtigung von Forschung, Medien und Politik in der Schweiz top – Ernst Fehr verteidigt im aktuellen NZZ-Ranking seinen Spitzenplatz als einflussreichster Ökonom zum fünften Mal in Folge.

Zum zweiten Mal seit 2016 ist Ernst Fehr auch in Deutschland und Österreich führend.Weiter zu finden in der Liste sind David Dorn, Joachim Voth und Ralph Ossa. Das Ranking wurde zusammen mit der FAZ (Deutschland) und Die Presse (Österreich) publiziert.

27.08.2018 > News
Is culture key?

Am diesjährigen Forum werden wir darüber nachdenken, wie Wohlstand und Kultur zusammenwirken. Wir werden verschiedene Kulturlandschaften erkunden, von kulturellen Gruppen bis hin zu Organisationen und Nationen. Das detaillierte Programm mit weiterführenden Informationen ist nun einsehbar.

20.08.2018 > News
Wenn Ökonomen sich einmischen

“Wenn Sie mich fragen: Was ist der grösste Wandel der Ökonomie in den letzten 30 Jahren, dann ist es die empirische Revolution.” sagt Ernst Fehr im SRF Ecotalk.

Wann entscheiden sich Ökonomen, ihre Meinung kundzutun? Weshalb? Und wie gehen sie mit Gegenwind um? Reto Lipp stellte diese Fragen zwei Ökonomen, die regelmässig die Öffentlichkeit suchen und zu den einflussreichsten im deutschsprachigen Raum gehören: Hans-Werner von Sinn und Ernst Fehr.

09.08.2018 > News
UZH Digital Forum - The future of work

Im Rahmen der neuen Eventreihe UZH Digital Forum lädt die Digital Society Initiative der Universität Zürich zum Wissenschaftsdialog ein. Im Anschluss an den einleitenden Vortrag von Thomas Malone (MIT) findet eine Diskussionsrunde mit David Dorn (Universität Zürich) und Corinne Schärer (Unia) statt. Moderiert wird der Anlass von Abraham Bernstein (Universität Zürich).

07.08.2018 > News
Führen oder folgen - Was macht Führungspersönlichkeiten aus?

Forscher des Department of Economics ermittelten die kognitiven und neurobiologischen Prozesse, die beeinflussen, ob jemand die Führung übernimmt oder die Entscheidungsbefugnis lieber delegiert. Micah G. Edelson, Rafael Polania, Christian C. Ruff, Ernst Fehr und Todd A. Hare haben untersucht, was Menschen mit ausgeprägten Führungsfähigkeiten auszeichnet.

In der Studie, die soeben im Magazin «Science» veröffentlicht wurde, identifizieren und charakterisieren sie Verantwortungsabneigung («Responsability Aversion») als Schlüsselfaktor, der Menschen, die sich lieber führen lassen, von Führungspersönlichkeiten unterscheidet.

30.07.2018 > News
ERC Starting Grant für David Hémous

David Hémous hat für sein Projekt zu Automatisierung und Einkommensverteilung einen «ERC Starting Grant» erhalten. Seine Arbeit soll eine quantitative Bestandaufnahme der Wechselwirkung zwischen Automatisierung und Einkommensverteilung liefern.

19.07.2018 > News
Newsletter 11 soeben erschienen

Mit den Sommerferien vor der Tür ist es an der Zeit, das erfolgreiche und arbeitsreiche Frühlingssemester im UBS Center zu beenden. Wir wünschen eine inspirierende Lektüre und freuen uns, Euch bei einer unserer nächsten Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

17.07.2018 > News
Falsch wahrgenommene Präferenzen

Die pluralistische Ignoranz bezeichnet falsch wahrgenommene Präferenzen anderer. Sie beeinflusst auch das eigene Verhalten – mitunter negativ. Ein Kommentar von Joachim Voth in der Finanz und Wirtschaft.

17.07.2018 > News
Geld für den Staat aufbringen

Dina Pomeranz wurde von der Weltbank eingeladen, im Namen der DEC-Vortragsreihe zu referieren. Sie sprach die Herausforderungen der Besteuerung in Entwicklungsländern an, wo diese Aufgabe keineswegs offensichtlich ist.

Kein Staat kann langfristig ohne effektive Besteuerung bestehen. Um seine verschiedenen Rollen wahrnehmen zu können, muss der Staat die Fähigkeit erwerben, die Einhaltung der Steuerpflichten durchzusetzen.

17.07.2018 > News
Was aus der WTO wird, wenn der Handelskrieg vorbei ist

Die WTO hat eine realistische Chance, aus dem Handelskonflikt gestärkt hervorzugehen. Es ist die Geschichte, die uns lehrt, dass die internationale Handelskooperation letztlich im Interesse aller ist. Ein Gastkommentar von Ralph Ossa in der NZZ.

17.07.2018 > News
Die soziale Wertschätzung fördert das Glück

Ernst Fehr erklärt im Interview in der Sonntagszeitung, warum mehr Lohn die Menschen glücklicher macht, weshalb dieser Effekt aber mit zunehmendem Reichtum abnimmt.

Das Glück nimmt nicht im gleichen Ausmass zu wie die Einkommen. Die Wirkung von ansteigenden Einkommen auf das Glück wird immer kleiner. Wenn man sein Einkommen von 150’000 Franken pro Jahr auf 200’000 Franken steigern kann, ist der Glückszuwachs geringer, als wenn man es von 50’000 auf 100’000 Franken steigern kann.

17.07.2018 > News
Lohnwachstum hat sich seit der Krise halbiert

Die Arbeitslosigkeit ist gesunken, die Zahl der offenen Stellen nimmt zu. Trotzdem steigen die Löhne in den wichtigen Industrie- ländern der OECD kaum an. Einen Blick in den jüngsten Beschäftigungsausblick der OECD zeigt, dass David Dorn hilft, das Rätsel zu lösen.

17.07.2018 > News
Frauenlöhne und Männerlöhne?

Unterschiedliche Löhne für Frauen und Männer sind kein Beweis für Lohndiskriminierung – selbst dann nicht, wenn sie statistisch nicht zu erklären sind. Ein Kommentar von David Dorn in der Finanz und Wirtschaft.

16.07.2018 > News
Newsletter 11 - Wie man Swiss Finance im Spiel hält

Neue Technologien, neue Dienstleistungen, neue Kundenbedürfnisse - ist der Finanzmarkt an einem historischen Wendepunkt?

Beim diesjährigen UBS Center Podium zeigten sich Wirtschaftshistoriker und Experten aus dem Finanzsektor in der Frage nach der Bedeutung der heutigen Veränderungen im Finanzwesen gespalten.

16.07.2018 > News
Newsletter 11 - Die Zukunft der Wirtschaftsforschung gestalten

Blockiert die Expansion der Banken das Wachstum? Wie wirkt sich das Arbeiten während der Schwangerschaft auf Neugeborene aus? Wie können wir Lebensmittelverschwendung reduzieren? Was sind die richtigen Arbeitsanreize in der Berufsunfähigkeitsversicherung?

Dies sind nur einige der Fragen, die unsere Senior-Stipendiaten in ihren Forschungsprojekten beantworten.

16.07.2018 > News
Newsletter 11 - Neue Policy Brief Serie

Wir freuen uns, die kommende Publikationsreihe ‘UBS Center Policy Briefs’ ankündigen zu können. Um ein paar Einblicke zu bekommen, haben wir uns mit Herausgeber Florian Scheuer zusammengesetzt.

Die Policy Briefs sind eine komprimierte und nicht-technische Version unserer Top-Forschungspapiere. Es deckt ein komplexes Thema in einer Weise ab, die den Lesern hilft, Regierungspolitik zu verstehen und darüber zu entscheiden.

16.07.2018 > News
Newsletter 11 - Dollars and sense

Warum sind unsere finanziellen Entscheidungen oft irrational und führen zu schlechten Entscheidungen? Der Verhaltensökonom Dan Ariely beantwortete diese Frage auf eine sehr unterhaltsame und zum Nachdenken anregenden Art.

13.07.2018 > News
David Dorn zum WTO Verfahren des Bundesrats

“Wenn sich ein ganz grosses Land gegen die internationalen Regeln stellt, dann bleibt der internationalen Organisation wenig zusätzliches Druckmittel.”, so David Dorn in einem Interview mit SRF Tagesschau zum WTO-Verfahren des Bundesrats im Zusammenhang mit dem laufenden Handelsstreit der USA und China.

11.07.2018 > News
Heinz König Young Scholar Award

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung hat den Heinz König Young Scholar Award an unseren Senior Scholarship Holder Michael Stiefel vergeben.

Mit dieser Auszeichnung wird seine Untersuchung zur Rolle der Europäischen Zentralbank (EZB) bei der Vertrauensgewinnung für Staatsanleihen hochverschuldeter EU-Länder während der Staatsschuldenkrise im Jahr 2012 gewürdigt. Michael’s Papier leistet einen wichtigen Beitrag zur Forschung über Vertrauensbildung am europäischen Finanzmarkt in Krisenzeiten.

11.07.2018 > News
Excellence Prize in applied development research

Mit grosser Freude haben wir vernommen, dass Dina Pomeranz den Excellence Prize in angewander Entwicklungforschung des Vereins für Socialpolitik und der Förderbank KfW erhalten hat.

Honoriert wird ihre Co-Autorenschaft in ‘Dodging the Taxman: Firm Misreporting and Limits to Tax Enforcement’.

29.06.2018 > News
Über die Beschäftigung von Frauen in Saudi-Arabien

David Yanagizawa dokumentiert in einem neuen Papier verbreitete Fehleinschätzungen über soziale Normen in Bezug auf die Beschäftigung von Frauen in Saudi-Arabien.

Zusammen mit seinen Kollegen Leo Bursztyn und Alessandra González korrigieren sie die Verhaltensweisen, welche die Bereitschaft der verheirateten Männer erhöhen, ihre Frauen an der Arbeitswelt teilnehmen zu lassen.

29.06.2018 > News
Der Handelskrieg dürfte teuer werden

«Im schlimmsten Fall könnte sich daraus ein Abflauen der globalen Wirtschaftsleistung um 6,25% ergeben,» schätzt der Handelsökonom Ralph Ossa in einem Artikel der NZZ.

Es wird immer wahrscheinlicher, dass die Vereinigten Staaten, China und die EU in einen Handelskrieg verwickelt werden. Was bedeutet eine Spirale von Zollerhöhungen für die Weltwirtschaft?

22.06.2018 > News
Eine kostspielige Eskalation

Wenn sich die zwei grössten Volkswirtschaften der Welt streiten, ist das besonders beunruhigend. 6% Realeinkommen würde eine totale Eskalation die Weltwirtschaft kosten, so Ralph Ossa auf SRF News.

Übrigens wird Ossa an seiner Antrittsvorlesung im November erklären, wieso wir Handelspolitik überdenken müssen.

22.06.2018 > News
Die Willkür von Grossmächten

Ein verlässliches Regelwerk im internationalen Handel sei für die Schweiz zentral, damit das Land «nicht der Willkür von Grossmächten» ausgesetzt sei, erklärt David Dorn in der NZZAS. «Wir erleben gegenwärtig eine Zeitenwende bei der Globalisierung», resümiert dann auch der Experte für internationalen Handel.

15.06.2018 > News
Befunde vom Ramadan

Filipe Campante und David Yanagizawa-Drott untersuchten die wirtschaftlichen Auswirkungen der Dauer des Ramadan-Fastens. In diesem Zusammenhang wird im Washington Examiner-Artikel angedeutet, dass die heilige muslimische Jahreszeit Reichtum von Glück trennen könnte.

15.06.2018 > News
Anders denken

Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir in der Praxis noch nicht beim optimalen Steuersystem angekommen sind. Diese Schlussfolgerung teilt Florian Scheuer im neusten Oec. Magazin.

Darüber hinaus zeigt Ralph Ossa, dass Orangen und Harley-Davidsons Einfluss auf die Möglichkeit von Handelskriegen haben können.

08.06.2018 > News
Mitherausgeber von Theoretical Economics

Ab dem 1. Juli 2018 wird Florian Scheuer als Mitherausgeber der Zeitschrift Theoretical Economics eintreten.

Die Econometric Society fördert die Weiterentwicklung der Wirtschaftstheorie in Bezug auf Statistik und Mathematik und veröffentlicht die Open-Access-Zeitschriften Econometrica, Quantitative Economics und Theoretical Economics.

08.06.2018 > News
AER Excellence in Refereeing Award

David Dorn und Joachim Voth erhielten den AER Excellence in Refereeing Award für ihr Engagement und ihre Zeit für den Fortschritt der Ökonomie.

Die American Economic Review gab ihre Liste der Auszeichnungen für Referenten bekannt, welche der Publikation durch eine große Anzahl und Qualität an Referentenberichten im Jahr 2017 einen außerordentlichen Dienst erwiesen.

01.06.2018 > News
Wie hoch ist das Risiko sozialer Unruhen?

Wann widersetzen sich die Arbeiter der Einführung neuer Technologien, entweder Schutz fordernd oder gewalttätige Reaktionen organisierend? Diese Frage stellen Bruno Caprettini und Joachim Voth in einem aktuellen VoxDev-Artikel.

Abschließend weisen sie darauf hin, dass Gesellschaften, die bessere Technologien einführen und Produktivität sowie Wohlstand insgesamt steigern, Wege brauchen, um Aufstände abzufedern.

01.06.2018 > News
Nominierung als bester junger Ökonom Frankreichs

David Hémous wurde für den Preis als bester junger französischer Ökonom nominiert, gratulation! Im Interview mit Le Monde erklärt er, bereits im Alter von zehn Jahren entdeckt zu haben, dass er seinen Geschmack für Mathe mit seinem Interesse an öffentlichen Debatten verbinden konnte.

«Le Prix du meilleur jeune économiste» wurde von Le Monde und «Le Cercle des économistes» ins Leben gerufen, um die Arbeit junger französischer Ökonomen zu würdigen.

24.05.2018 > News
Smarter regulieren, stärker integrieren, schneller digitalisieren.

Sergio P. Ermotti hielt kürzlich eine Rede am Wirtschaftspodium über die Zukunft von Swiss Finance und was wir tun müssen, damit die Schweizer Banken ihren weltweiten Erfolg auch in Zukunft bewahren können.

Er hat keine Zweifel, dass die Schweiz nur dann erfolgreich sein kann, wenn wir uns nicht damit begnügen, einfach nur gut zu sein. Die Digitalisierung wird ein wichtiger Treiber sein, der die Zukunft prägen wird.

04.05.2018 > News
Was sind gerechte Steuern?

Im aktuellen «Talk im Turm» erläutert Florian Scheuer, dass Rent seekers ihre Saläre auf Kosten der produktiv Tätigen und damit auf Kosten der Volkswirtschaft verhandeln.

Hier sei es zweifellos fruchtbar, Spitzensteuern zu erheben. Die Gesellschaft kann so also das Steuersystem nutzen, um die Ungleichheit etwas zu reduzieren.

04.05.2018 > News
Umverteilungsmassnahmen gegen Ungleichheit

«Die Automatisierung hat zu einer Polarisierung auf dem Arbeitsmarkt geführt und die Mitte der Einkommensverteilung ausgehöhlt», so Florian Scheuer in einem Artikel von Forbes.

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird besonders in den USA größer – aber leben die Top-Ein-Prozent der Einkommensverteilung auf Kosten der unteren 99 Prozent?

23.04.2018 > News
4000 Jahre Fintech

Die Blockchain-Technologie löse ein Problem, das auf eine der ersten Fragestellungen der Finanzwissenschaften zurückgehe.

Dies erläutert William N. Goetzmann in einem Gespräch mit NZZ Wirtschaftsredaktor Jürg Müller anlässlich seines Vortrages am Wirtschaftspodium Schweiz.

16.04.2018 > News
Podium Videos jetzt online

Sie sind eingeladen, sämtliche Präsentationen und Gespräche des Wirtschaftspodiums auf unserem YouTube Kanal jetzt anzuschauen.

09.04.2018 > News
Was auf den Bitcoin-Hype folgt

Gehören Rückschläge bei neuen Technologien einfach dazu, oder werden Kryptowährungen wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden? Wird der Kurs sich wieder erholen oder weiter fallen? «Finanz und Wirtschaft» hat Lewin Boehnke und Joachim Voth dazu gefragt.

09.04.2018 > News
Can one still become rich through one's own work?

„Das Gesamteinkommen verschiebt sich deutlich in Richtung der Kapitalbesitzer“, sagt David Dorn in einem Artikel von Business Insider zur Wohlstandsentwicklung in Deutschland.

40 Prozent der Bevölkerung sind alleine nicht mehr in der Lage, Geld anzusparen. Diese Statistik aus einem der reichsten Länder der Welt stellt den Wert unserer Arbeit grundsätzlich in Frage.

22.03.2018 > News
«Der ideale Leistungsindikator liegt nicht einfach auf der Straße»

Ernst Fehr erklärt im Interview mit Jan Guldner (WiWo) zum Thema Manager-Boni, dass die Kriterien, warum jemand mehr oder weniger verdienen soll, selten objektiv und oft leicht manipulierbar sind.

Es gilt die Performance eines Einzelunternehmens von Marktschwankungen und anderen externen Einflüssen zu trennen um die eigentliche Leistung des Managements sichtbar zu machen.

22.03.2018 > News
Warum die Internetgiganten zu mächtig sind

«In den USA und in vielen Ländern Westeuropas hat das Erstarken der Superstar-Firmen dazu geführt, dass der Anteil der Arbeitnehmer am Gesamteinkommen zurückgegangen ist», sagt David Dorn in einem Artikel der Bilanz.

22.03.2018 > News
Wie Trumps Protektionismus nach hinten losgeht

Ein aktueller NYT Artikel greift das «China Shock»-Paper auf. Diese bahnbrechende Arbeit von David Dorn, David Autor (MIT) und Gordon Hanson (UCSD) zeigt, dass Arbeiter in Ländern, deren Industrie der Konkurrenz aus China ausgesetzt war, Arbeitsplätze verloren und Lohnrückgänge hinnehmen mussten.

18.03.2018 > News
Schafft der Kapitalismus sich ab?

«Durchbrüche werden oft durch staatliche Intervention und Monopolisten erreicht», so Joachim Voth in einem Kommentar für Finanz und Wirtschaft. Genau daran, am technischen Fortschritt gemessen in Wirtschaftsleistung, fehlt es zunehmend.

08.03.2018 > News
Hat «Swiss Finance» ausgedient?

Christina Kehl, Member of the Executive Board and Managing Director of Swiss Finance Start-Ups (SFS), will address this question at the Wirtschaftspodium Schweiz on April 12.

The film “FinTech Made in Switzerland” by Manuel Stagars opens up some insights into her thoughts and actions.

08.03.2018 > News
Ein einfacher Moralkodex unterstützt die Zusammenarbeit

In einem kürzlich erschienenen Artikel in Nature diskutieren Charles Efferson (University of London) und Ernst Fehr die stern-judging rule und bieten herausfordernde Fragen für zukünftige Forschung.

Eine Studie von Santos et al., die Szenarien bewertet, in denen sich Menschen gegenseitig beurteilen, zeigt, dass eine einfache moralische Regel ausreicht, um die Entwicklung der Kooperation voranzutreiben.

01.03.2018 > News
Was ist optimale Steuerpolitik? Wann ist sie gerecht, wann ungerecht?

Abzocker, Profiteure, Superstars. «Am Anfang steht für mich die Frage, ob Leute auf Kosten anderer verdienen», sagt Florian Scheuer in einem UZH Magazin Artikel von Michael T. Ganz.

Ungerechtigkeit lasse sich ohnehin nicht nur am Lohngefälle, sondern vor allem auch an der Chancenungleichheit fest­ machen, so Scheuer weiter.

22.02.2018 > News
Das Wirtschaftspodium Schweiz ist ausgebucht

Wir bedanken uns für das grosse Interesse und freuen uns auf einen spannenden Nachmittag am 12. April. Die Veranstaltung wird auf Video zu Verfügung stehen.

16.02.2018 > News
Wie sich der Einsatz von Robotern auf mittlere Einkommen auswirkt

Es gibt Hinweise für verschiedene Länder, dass mit dem Einsatz von Robotern die Löhne leiden und die Arbeitsplätze abnehmen, so Florian Scheuer im Interview mit Radio 32.

«Da würde es dann schon Sinn machen, dass die Betriebe die Nachteile für die Arbeiter internalisieren», meint Scheuer im Hinblick auf eine mögliche Robotersteuer.

16.02.2018 > News
«Es ist wünschenswert, wenn ein Arbeitsmarkt vielfältige Arbeitsformen zulässt»

Atypische Arbeitsformen schaffen zusätzlichen Freiraum – entweder für die Betriebe oder für die Angestellten. Ein Kommentar dazu von David Dorn in Finanz und Wirtschaft.

Die Zufriedenheit mit Teilzeitarbeit fällt in der Schweiz im Vergleich zu Europa höher aus. Ermöglicht wird ihre Popularität durch das relativ hohe Lohnniveau der Schweiz.

08.02.2018 > News
«Ich glaube, es hat ein bischen was mit Herdentrieb zu tun»

An den Börsen ist die Volatilität zurück. Das stürzt viele Finanzprodukte und die Kurse in den Abgrund. Eine Billion haben Investoren auf automatisch gehandelte Volatilitätsprodukte gesetzt. Joachim Voth findet es fraglich, dass die Produkte nicht reguliert wurden.

08.02.2018 > News
Die Zukunft ist weiblich – oder wenigstens frauenfreundlich

“Wir sehen, dass es diesen Anstieg von Frauen in hochbezahlten Jobs gibt, und das liegt an der zunehmenden Bedeutung von zwischenmenschlichen Fähigkeiten”, so Guido Matias Cortes in einem Interview mit Register über ein kürzlich erschienenes Paper mit Nir Jaimovich und Henry E. Siu.

Die Forschungsergebnisse werden vom US-amerikanischen National Bureau of Economic Research vorgelegt und basieren auf Beschäftigungsdaten aus den Jahren 1980 und 2000.

29.01.2018 > News
«Technisch ist der Bitcoin sehr schlecht»

Ob dem ganzen Bitcoin-Hype lässt sich Joachim Voth nicht blenden und erklärt in einem WDR Bericht seine Skepsis am Beispiel technischer Eigenschaften.

“Der Bitcoin ist in vieler Hinsicht die erste Währung, aber das ist auch das einzige Gute daran. Er ist sehr innovativ, als er auf die Welt kam. Aber er ist heute mit hohen Transaktionskosten verbunden und sehr schlecht handelbar. “

29.01.2018 > News
Dank Boni steigen die Einkommen schneller

«Die tatsächliche Einkommenskonzentration wird unterschätzt», schreiben Reto Föllmi und Isabel Martínez im Public Paper Nr. 6. Die NZZ am Sonntag greift diese Erkenntnis in einem Artikel von Franziska Pfister auf.

In den Unternehmen haben die Einkommen in der Chefetage und die Dividenden für die Aktionäre am stärksten zugenommen. An der Basis wachsen die Löhne hingegen seit geraumer Zeit nur marginal.

24.01.2018 > News
Welche Kräfte beeinflussen unser Verhalten?

Dan Ariely ist der James B. Duke Professor für Psychologie und Verhaltensökonomie an der Duke University. Heute stellt der Bestseller-Autor sein neuestes Buch vor, in dem er diese und andere Fragen beantwortet, um Menschen zu helfen, vernünftiger - wenn nicht rationaler - zu leben.

Keine Registrierung erforderlich. Freier Eintritt in der Reihenfolge des Erscheinens. Sitzplätze sind begrenzt.

22.01.2018 > News
Hat «Swiss Finance» Zukunft?

Wir freuen uns, dass Sergio P. Ermotti, Group CEO der UBS Group AG, am diesjährigen Wirtschaftspodium eine Keynote präsentieren wird.

Der zweite Teil der Veranstaltung fokussiert auf den Finanzplatz Schweiz. Bankenexperte Ermotti skizziert die Auswirkungen des fundamentalen technologischen Wandels und der laufenden Regulierungswelle auf den Finanzplatz Schweiz.

10.01.2018 > News
The disadvantage of smaller cities and rural areas

Ein Artikel in der New York Times zitiert Recherchen über internationale Flugverbindungen und Wirtschaftswachstum von David Yanagizawa-Drott.

Megastädte erhöhen globale Verbindungen, verlieren aber ihre lokalen Verbindungen. Ländliche Gebiete haben keine wirtschaftlichen Spillover-Effekte.

10.01.2018 > News
Ganz oben wachsen die Einkommen rascher

Um die Frage der Verteilung von Einkommen und Vermögen tobt weltweit eine hitzige Debatte. Daniel Hug (NZZ) wirft mit Reto Föllmi und Isabel Martínez einen Blick auf die Verhältnisse in der Schweiz.

Die Einkommen sind hier relativ gleichmässig verteilt, beim Aufstieg in höhere Schichten hapert es allerdings. Diese und andere Erkenntnisse sind im neusten UBS Center Public Paper nachzulesen.

08.01.2018 > News
Top 40 unter 40

Florian Scheuer wird als eines der herausragenden Talente Deutschlands gekürt.

Ausgezeichnet werden jeweils durch Capital 40 junge Menschen in den vier Kategorien „Unternehmer“, „Manager“, „Politik und Staat“, „Gesellschaft und Wissenschaft“. Die Redaktion befragt dazu Manager, Politiker, Headhunter und Berater sowie die Ausgezeichneten der Vorjahre

08.01.2018 > News
«Die technologische Entwicklung verliert an Tempo»

David Dorn plädiert für kühleren Verstand bei der Diskussion um die Digitalisierung.

Technologischer Wandel sei nicht immer gradlinig und führe nicht zwingend zu Massenarbeitslosigkeit, sagt er im Interview mit der Volkswirtschaft. Zudem überschätze man die aktuellen Fortschritte.

2017

21.12.2017 > News
Does “Swiss Finance” have a Future?

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass William N. Goetzmann (Yale) das Wirtschaftspodium 2018 mit einer Keynote Lecture eröffnen wird.

Dieses Mal werden wir diskutieren, wie sich neue Technologien und regulatorische Rahmenbedingungen auf den Finanzsektor ausgewirkt haben und welche Zukunft sich für den Finanzplatz Schweiz ergeben wird.

20.12.2017 > News
Globalisierung in der Umkehr?

“How to Deal with the Globalization Backlash?” lautete die Frage für führende Denker und Akademiker, welche sich zum anregenden und sehr erfolgreichen Forum for Economic Dialogue im November im Kaufleuten Zürich gesellten.

19.12.2017 > News
Die Verteilung von Einkommen und Vermögen in der Schweiz

Wir freuen uns, das sechste UBS Center Public Paper zu lancieren, welches sich auf die Verteilung von Einkommen und Vermögen in der Schweiz konzentriert.

Die Autoren Reto Föllmi und Isabel Martínez zeigen, dass die Schweiz ein Zentrum der Stabilität ist - sowohl im guten als auch im schlechten Sinne.

19.12.2017 > News
Poor Economics

Esther Duflo (MIT) und Abhijit V. Banerjee (MIT) besuchten die Universität Zürich, um ihre Erfahrungen mit der Publikation von “Poor Economics: Ein radikales Nachdenken über die Weg zur Bekämpfung der globalen Armut” zu teilen.

18.12.2017 > News
Bitcoin – Blase oder Neue Welt?

Joachim Voth spricht in seinem Beitrag auf F.A.Z. PLUS Klartext: „Abgesehen von Erpressern, Drogenhändlern und Waffendealern gibt es nur eine andere Quelle der Nachfrage nach Bitcoin – die von Spekulanten.“

18.12.2017 > News
Class of 2017

Ein besonderes Wilkommen geht an die vier vielversprechenden UBS Center Scholarship Stipendiaten, die diesen September an die Zurich Graduate School of Economics gekommen sind.

Wir haben uns mit den Erstsemester-Doktoranden zusammengesetzt, um über ihre Gründe zu sprechen, nach Zürich zu kommen.

18.12.2017 > News
Interview mit Prof. Nir Jaimovich

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Nir Jaimovich, ehemals von der University of Southern California, im Juli 2017 an das Department of Economics der Universität Zürich wechselte.

Er ist dem UBS Center angegliedert. In unserem Interview kann mehr über seine Arbeit erfahren werden.

18.12.2017 > News
Newsletter No. 10 erschienen

Mit den Ferien vor der Tür würden wir gerne vergangene und kommende Höhepunkte des UBS Centers teilen.

Wir wünschen interessante Lektüre und hoffen, an einem unserer zukünftigen Anlässen begrüssen zu dürfen. Frohe Festtage allerseits.

18.12.2017 > News
Irrationalität - Das Problem der Anderen

Wir wollen gute Entscheidungen treffen und denken, unser Handeln sei rational – anderen hingegen unterstellen wir Willkür. Dieses Paradox untersucht der Verhaltensökonom Ernst Fehr. Am 25. Januar 2018 spricht er am GDI.

06.12.2017 > News
«Die neue Untersuchung schafft mehr Klarheit»

Tagesanzeiger Chefökonom Markus Diem Meier berichtet ausführlich über unser neustes Public Paper.

Die gestiegene Ungleichheit in entwickelten Ländern ist eines der grossen Themen unserer Zeit. Studien zur Situation in der Schweiz sind aber noch immer rar. Reto Föllmi und Isabel Martinez haben anhand von Steuerdaten sowohl die Entwicklung der Einkommens- wie auch der Vermögensverteilung in der Schweiz genauer unter die Lupe ­genommen.

06.12.2017 > News
So läuft die Debatte auf Social Media

Über die No-Billag-Initiative wird auf Twitter, Facebook und Co. heftig diskutiert. Mittendrin ist Dina Pomeranz.

Wer hat dabei den grössten Einfluss? Und welche Posts erreichten die meisten Likes? Antworten und Hintergründe liefert eine Datenanalyse von Persönlich.

06.12.2017 > News
Dollars and Sense - How We Misthink Money and How to Spend Smarter

Dan Ariely (Duke University) ist ein renommierter Verhaltensökonom, der uns die praktischen Werkzeuge zur Verfügung stellt, die wir brauchen, um unsere finanziellen Entscheidungen zu verstehen und zu vebessern, intelligenter zu sparen und zu investieren, und letztendlich besser zu leben. Wir freuen uns daher auf seinen Rat zu diesen klugen Entscheidungen.

01.12.2017 > News
Evolution individueller Werte und ökonomischer Folgen

Am 31. Oktober 2017 versammelte der Center on Capitalism and Society führende Wissenschaftler aus Wirtschaft, Philosophie und Soziologie, um Themen wie Individualismus, Emanzipation und Selbstverwirklichung zu untersuchen.

Mit anderen ging Joachim Voth auf den Tag zurück, an dem Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an die Tür in Wittenberg aushängte.

01.12.2017 > News
Pietro Biroli's Antrittsvorlesung

Biroli erklärte, dass Gene und Umwelt untrennbar miteinander verbunden sind.

Die Vorlesung fand im Auditorium der Universität Zürich statt und war öffentlich zugänglich. Pietro Biroli ist ein Mikroökonom, welcher in die frühen Ursprünge und die Lebenszyklusentwicklung von von Gesundheit und Humankapital. Seine Forschung richtet sich auf das Verständnis der Mechanismen durch welche wirksame Interventionen und optimale Investitionsmöglichkeiten die menschliche Entwicklung fördern können.

29.11.2017 > News
Schuldenabbau - Ja oder Nein?

Joachim Voth elaboriert den Vorteil von Staaten mit wenig Schulden: sie hätten wichtige Reserven für Krisen.

Was die Staatsschulden betrifft, ist die Schweiz eine Musterschülerin. Seit Mitte der 2000er Jahre wurde die Schuldenlast kontinuierlich gesenkt, zurzeit steht die Schweiz besser da als etwa Schweden oder Deutschland.

29.11.2017 > News
Wahnsinn am Wohnungsmarkt

«Durch Mietregulierung wird kein Quadratmeter zusätzlicher Wohnraum geschaffen», so Joachim Voth.

Die Regulierung der Mietpreise ist schädlich – für die Vermieter, die sozial Schwachen, den Baubestand und den Arbeitsmarkt. Ein Kommentar in der Finanz und Wirtschaft.

29.11.2017 > News
Politisch nicht sehr korrekt

Ernst Fehr spricht in der Wirtschaftswoche über den Vormarsch der Verhaltensökonomie, die wirtschaftlichen Folgen von Unehrlichkeit. Und seine Forschung mit Kindern und Hirnscannern.

27.11.2017 > News
«Wir brauchen nicht noch mehr Offenheit»

Der irische Wirtschaftshistoriker Kevin O’Rourke warnt vor Übertreibungen bei der Globalisierung.

Nun gelte es, das derzeitige Niveau an wirtschaftlicher Integration zu bewahren, statt eine immer noch engere Verflechtung zu fordern. Das Interview führte NZZ Wirtschaftsredaktor Thomas Fuster am Forum for Economic Dialogue.

22.11.2017 > News
«Die Schweiz ist ein gutes Modell im Umgang mit Globalisierung»

SRF News hat Dani Rodrik (Harvard) am Forum for Economic Dialogue auf die Entwicklung in Zeiten von Brexit und America First angesprochen.

Der renommierte Entwicklungsökonom steht einem totalen Freihandel kritisch gegenüber und fordert fairere Regeln für die Globalisierung. Freihandel, Demokratie und nationale Souveränität seien nicht als Paket zu haben, man müsse sich gegen eines der drei entscheiden, lautet eine seiner Thesen.

22.11.2017 > News
Auf ihn hören die Notenbankchefs

«Die Ökonomik hat in den letzten drei Jahrzehnten eine unglaubliche Transformation durchgemacht», sagt David Dorn.

Seine Forschungsresultate würden alte Weisheiten seines Fachs teilweise infrage stellen. Tages Anzeiger Chef Ökonom und Autor Markus Diem Meier zeichnet ein ausführliches Porträit von Dorn. Dieser gilt als einer der führenden Forscher zu Ungleichheit und Welthandel und erscheint regelmässig in den Medien.

17.11.2017 > News
Public Paper Nr. 6 jetzt downloaden

Prof. Reto Föllmi und Dr. Isabel Martínez von der Universität St. Gallen analysieren und diskutieren die Verteilung von Einkommen und Vermögen in der Schweiz.

Die Analyse über die letzten 100 Jahre zeigt, dass im Ländervergleich das Niveau der Einkommen und Löhne in der Schweiz hoch ist, die Ungleichheit zwischen Arm und Reich wenig stark ausgeprägt ist und sich die Öffnung der Einkommensschere über die Zeit in engen Grenzen hält.

16.11.2017 > News
Forum Videos auf YouTube

Alle Videos des Forum for Economic Dialogue sind online verfügbar.

10.11.2017 > News
Die Möglichkeiten von Stipendien

Das UBS Center ist eine Hauptförderstelle für internationale Top-Talente an der Graduate School of Economics der Universität Zürich.

Maura Wyler-Zerboni, Kommunikationschefin des UBS Center, erklärt in einem US News-Bericht, dass das assoziierte Institut der Universität Zürich Zugang zu “renommierten Experten aus dem akademischen, dem privaten und dem öffentlichen Sektor aus der Schweiz und aus dem Ausland” biete.

10.11.2017 > News
UBS Center Live

Setzen Sie sich eine Erinnerung für die Live-Streams am kommenden Montag, 13. November am Forum for Economic Dialogue.

Fragen und Kommentare auf YouTube und Twitter werden überprüft und für die Fragerunde ausgewählt. Abonnieren Sie zuzätzlich unseren Kanal für Informationen zur Verfügbarkeit der gesamten Event-Berichterstattung im Verlauf der nächsten Woche.

10.11.2017 > News
Buhlen um Amazon

Prof. Ralph Ossa erläutert das Dilemma konkurrierender Gouverneure wenn sie Unternehmensansiedlungen subventionieren.

Der Wettbewerb der amerikanischen Bundesstaaten entspreche immerhin 30% ihrer Steuereinnahmen, so Ossa in der Frankfurter Allgemeinen Woche. Fraglich ist, ob so dem ganzen Land am besten gedient ist.

02.11.2017 > News
Work 4.0

Von Holacracy bis Arbeitsmarktpolarisierung – die digitale Transformation verändert unsere Arbeitswelt massiv. Über die neusten Entwicklungen diskutieren Prof. David Dorn und Alumnus Hans C. Werner (Swisscom).

Dorn erläutert im Oec. Magazin wie die historische Perspektive hilft, ein ausgewogenes Bild über die Zukunft der Arbeitsmärkte zu erhalten. Wer hätte vor 100 Jahren gedacht, dass heute so wenige Menschen in der Landwirtschaft tätig sein werden.

01.11.2017 > News
Entwicklungsökonomie goes digital

Prof. Dina Pomeranz, Entwicklungsökonomin mit über 18’000 Followern auf Twitter, nutzt die neuen Möglichkeiten für ihre Forschung.

Sie erklärt in einem Interview mit Oec. Magazin, dass sie die Plattform wählte, um frühzeitig über andere Projekte aus ihrem Forschungsgebiet informiert zu sein, mit anderen Forschenden zu diskutieren und auf langfristige ökonomische Trends aufmerksam zu machen, die in anderen Medien inmitten der News und negativen Schlagzeilen wenig Platz bekommen.

25.10.2017 > News
Die dunkle Seite des sozialen Kapitals

Shanker Satyanath (NYU), Nico Voigtländer (UCLA) und Joachim Voth bieten eine wichtige Lektion für Bürgerführer, die nach Wegen suchen, ihre Botschaft in einem zunehmend polarisierten Klima zu verbreiten.

Ihre Untersuchungen zeigen, dass Deutschlands dichtes Netz von Vereinen und sozialen Organisationen - von Kegelvereinen bis hin zu Tierzüchtern - das soziale Milieu bot, mit dem die Nazis ihre Ideen verbreiteten und Mitgliedschaften aufbauten; insbesondere in den frühen Tagen der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP).

19.10.2017 > News
Warum Menschen oft die "falsche" Entscheidung fällen

Die Neuroökonomie ist eine noch junge Wissenschaft. Sie erforscht die biologischen Grundlagen wirtschaftlicher Entscheide. Was dabei zutage tritt, zeigt ein Besuch der NZZ im SNS-Lab.

Der Anspruch der Forschungstätigkeiten dort ist dabei nicht unbescheiden: Anders als die traditionelle neoklassische Ökonomie, die ihren Modellen oft ein ziemlich abstraktes und realitätsfremdes Verhaltensmodell zugrunde legt, will die Neuroökonomie herausfinden, wie Entscheidungen tatsächlich im Gehirn ablaufen.

19.10.2017 > News
Wie Computer die Arbeitswelt verändern

David Dorn hielt am Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche die “Global Economy Lecture”.

Der Anstieg der Maschinen wird sich nur geringfügig auf die Gesamtbeschäftigung auswirken, aber zu einer zunehmenden Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt und einer veränderten Nachfrage nach Qualifikationen führen, so David Dorn. Vor Ort sprach er auch mit “Die Presse” und den “Salzburger Nachrichten”.

11.10.2017 > News
Ökonomische Forschung für eine bessere Welt?

Mit der Vergabe des Sverige Riksbank Preises an Richard Thaler rückt die Verhaltensökonomie in den globalen Fokus.

Wir zeigen eine Aufzeichnung von Ernst Fehr im Gespräch mit NZZ-Chefredaktor Eric Gujer und Marco Färber über das Dreigespann von Wirtschaftswissenschaft, Psychologie und Neurologie, über Eigennutz und Altruismus als Triebkräfte unseres Verhaltens und über die Verhaltensökonomie als Ratgeberin für Politik und Wirtschaft.

05.10.2017 > News
Scheuer als neues Redaktionsmitglied gewählt

Florian Scheuer wurde zum Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift The Review of Economic Studies gewählt.

Das Journal zählt zu den fünf bedeutendsten wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften. Professor Scheuer ist neben Professor David Dorn der zweite Vertreter aus Zürich in der Redaktion.

02.10.2017 > News
Die Ökonomie von Partnerschaften

Warum macht es das Verschwinden von guten Arbeitsplätzen in den USA schwieriger für Menschen mit tieferem Bildungsgrad, Beziehungen zu beginnen und zu erhalten?

In einem kürzlich erschienenen Paper stellen David Dorn und seine Kollegen fest, dass, wenn Städte und Landkreise Produktionsjobs verlieren, die Fruchtbarkeit und die Heiratsraten bei jungen Erwachsenen auch sinken. Uneheliche Geburten und der Anteil der Kinder, die in Einpersonenhaushalten leben, steigen. Mittlerweile haben Plätze mit höherer Produktionsbeschäftigung eine grössere Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen und eine höhere Heiratsrate.

27.09.2017 > News
Joachim Voth ist Gastprofessor für Finanzgeschichte

Seine Antrittsvorlesung an der Goethe Universität gab historischen Überblick über die Ursachen und Folgen von Blasen an den Finanzmärkten.

Joachim Voth hat die Professur für Makroökonomie und Finanzmärkte, gestiftet vom UBS Center an der Universität Zürich inne. Er übernimmt in diesem Jahr die Gastprofessur für Finanzgeschichte am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt. Die Gastprofessur wurde der Goethe-Universität im Jahr 2014 vom Bankhaus Metzler und der Edmond de Rothschild Gruppe aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Universität gestiftet.

27.09.2017 > News
Mit Methode die Armut bekämpfen

Esther Duflo und Abhijit Banerjee (MIT) zählen zu den einflussreichsten Entwicklungsökonomen der Gegenwart.

Ihnen ist es massgeblich zuzuschreiben, dass Feldexperimente mittlerweile zum Standardrepertoire gehören, wenn Entwicklungsprogramme entworfen oder evaluiert werden. Das Forscherpaar untersucht experimentell, wie Armut besser bekämpft werden kann. In der Sternstunde Philosophie auf SRF sind Duflo und Banerjee im Gespräch mit Barbara Bleisch zu sehen. Im Interview mit der NZZ erklären sie, weshalb Ökonomen wie Klempner sein sollten.

26.09.2017 > News
Armutsökonomie - Ein radikales Umdenken im Kampf gegen die globale Armut

Esther Duflo (MIT) und Abhijit V. Banerjee (MIT) besuchten die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich, um über ihre Forschung zu sprechen.

Die beiden Forschenden bemühen sich darum, die Armut zu verringern, indem sie dafür sorgen, dass politische Entscheidungsträger über wissenschaftliche Erkenntnisse aufgeklärt werden. Die Veranstaltung wurde vom Institut für Volkswirtschaftslehre gemeinsam mit der Swiss Re Foundation und dem UBS Center organisiert.

26.09.2017 > News
David Hémous - Innovation and Inequalities

Seine Arbeit konzentriert sich auf das Wirtschaftswachstum, den internationalen Handel und die Umweltökonomie.

Insbesondere hat er an der Rolle der Innovation für die Klimapolitik gearbeitet, die langfristigen Wachstumsauswirkungen der antizyklischen Finanzpolitik, die Arbeitsanpassungen auf den internationalen Handel und die Auswirkungen von relationalen Verträgen auf Innovationen.

19.09.2017 > News
UBS Center Forum - Jetzt anmelden!

Am diesjährigen Forum diskutieren Experten über die Vor- und Nachteile der Globalisierung und evaluieren Strategien für den Umgang mit einem potenziellen Globalisierungsrückschlag. Mit Leszek Balcerowicz und Dani Rodrik als Hauptreferenten.

18.09.2017 > News
Die Herausforderung der Automatisierung

David Autor (MIT) lieferte 2016 die Zurich Lecture of Economics in Society auf dem letztjährigen Forum. “Der technologische Wandel stellt für jede Generation neue Herausforderungen dar, aber mit der richtigen Politik können wir sie kontrollieren und lösen”, sagte Autor.

13.09.2017 > News
US-Forscher kommen lieber nach Zürich

Die Uni Zürich ist die forschungsstärkste VWL-Hochschule im deutschsprachigen Raum und peilt nun die Weltspitze an. Direktor Rainer Winkelmann im Interview mit der Handelszeitung über die Zukunft und die Probleme der Zunft.

11.09.2017 > News
Silicon Valley stellt sich hinter die Dreamers

Florian Scheuer liefert Analyse zu den Gründen, wieso sich das Silicon Valley von Trump’s Dekret DACA zu beenden distanziert und die betroffene Arbeiterschaft rechtlich und moralisch unterstützt.

11.09.2017 > News
Super-Firmen greifen an

“Es gibt keinen Zweifel daran, dass die wachsende Marktmacht von Unternehmen mit einer sinkenden Lohnquote einhergeht”, erläutert David Dorn die Ergebnisse seiner empirischen Studie in einem Artikel des Bundes.

11.09.2017 > News
Uni Zürich holt sich Platz 1 im Handelsblatt-Ranking zurück

Die neue Rangliste der VWL-Fakultäten im Handelsblatt-Ranking zeigt: Nirgends gibt es so forschungsstarke Volkswirte wie an der Universität Zürich. Neben dem Verhaltens- und Neuroökonomen Ernst Fehr lehren und arbeiten dort inzwischen so viele Koryphäen, dass die Uni im neuen Handelsblatt-Ranking der forschungsstärksten VWL-Fakultäten im deutschsprachigen Raum den ersten Platz einnimmt – mit großem Abstand.

07.09.2017 > News
ERC Starting Grants für Dina Pomeranz und Florian Scheuer

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat die Vergabe von so genannten Starting Grants an 406 Nachwuchswissenschaftler in Europa angekündigt. Drei der renommierten Grants gehen an Forschende der Universität Zürich, wovon zwei Forschende eine Professur gestiftet vom UBS Center innehaben. Dina Pomeranz untersucht in ihrem Projekt verschiedene Strategien der Steuerhinterziehung und -vermeidung am Beispiel von Chile und Ecuador. Die Fördersumme beläuft sich auf über 1.2 Mio. EUR. Florian Scheuer erhält einen Förderbeitrag von 1.5 Mio. Euro, der ihn in seiner Forschung über die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen von Ungleichheit unterstützt.

07.09.2017 > News
Oskar-Morgenstern Medaille für Ernst Fehr

Ernst Fehr wird für seine herausragenden Forschungsleistungen in der Verhaltens- und Neuroökonomie von der Universität Wien mit der Oskar-Morgenstern-Medaille ausgezeichnet. Zudem belegt er erneut den Spitzenplatz im NZZ-“Ökonomen-Einfluss-Ranking”.

04.09.2017 > News
Ökonomen-Einfluss-Ranking: Der Aufstieg von David Dorn

Gerade im Nachzug der Wahl von Donald Trump hat Dorns Forschung an Relevanz gewonnen. In der Folge ist es ihm offenbar gelungen, sich sowohl in den Medien als auch bei den Politikern mehr Gehör zu verschaffen.

31.08.2017 > News
Protektionisten haben gar nicht so Unrecht

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung elaboriert über den Widerstand gegen die Globalisierung und die Akzeptanz des Freihandels. David Dorn zeigt in diesem Kontext einige Erklärungen auf.

30.08.2017 > News
Dem Steuereintreiber ausweichen

Dina Pomeranz, Monica Singhal (UC Davis) und Paul Carillo (George Washington University) erforschen die Mechanismen hinter grossen Verlusten im Staatseinkommen. Ausserdem skizzieren sie die Grenzen einer möglichen Lösung.

28.08.2017 > News
Jackson Hole Economic Policy Symposium

Nina Pavcnik und David Dorn diskutierten am Jackson Hole Economic Policy Symposium über “Income Inequality and the Distribution Aspects of International Trade”.

25.08.2017 > News
Was Sie über NAFTA wissen müssen

Nina Pavcnik und David Dorn diskutierten am Jackson Hole Economic Policy Symposium über The Washington Post covers NAFTA renegotiations, citing a study by David Dorn on labor market effects.

21.08.2017 > News
Der grosse Krypto-Quatsch

Es gibt eigentlich nur drei Quellen der Nachfrage nach Bitcoins: Kriminelle, Terroristen und Spekulanten. Die digitale Währung hat ein Legitimierungsproblem. Eine Analyse von Joachim Voth auf 12-App.

17.08.2017 > News
Spanien und Italien im Aufschwung

Sind die Arbeitsmarktreformen allein für die verbesserte Beschäftigungslage in Italien und Spanien verantwortlich? David Dorn, Professor für internationalen Handel und Arbeitsmärkte an der Universität Zürich, relativiert: “Der Hauptgrund für die Reduktion der Arbeitslosigkeit ist die konjunkturelle Erholung in diesen Ländern, auch aufgrund der erhöhten Stabilität der Eurozone”.

14.08.2017 > News
Der Aufstieg der Superstar-Firmen

Der Erfolg von Unternehmen wie Microsoft und Amazon hat zur Marktdominanz einzelner Anbieter geführt und deren Besitzer immens reich gemacht. Ein Kommentar von David Dorn in Finanz und Wirtschaft.

18.07.2017 > News
Viele Schweizer haben mehr als einen Job

In der Nachrichtensendung 10vor10 von SRF erklärt David Dorn, warum immer mehr Schweizer zwei oder mehr Beschäftigungen nachgehen. Als wichtigen Grund sieht er den zunehmenden Wunsch nach Flexibilität.

11.07.2017 > News
Warum Grosszügigkeit glücklich macht

Grosszügige Handlungen wie Schenken oder Spenden lösen oft Glücksgefühle aus. Als «warm glow» bezeichnen Verhaltensökonomen dieses wohlige Gefühl. Ein internationales Forscherteam um Ernst Fehr und Philip Tobler von der Universität Zürich konnte nun zeigen, welche neuronalen Verknüpfungen bei grosszügigem Verhalten eine Rolle spielen. Ihre Ergebnisse veröffentlichte die Gruppe im Fachmagazin Nature Communications. Die Studie löste weltweit ein breites Medienecho aus.

04.07.2017 > News
Digitalisierung verspricht mehr Wirtschaftswachstum, weckt aber auch Ängste

Zu Recht, wie nun eine neue Studie zeigt. In der Radiosendung “Echo der Zeit” von SRF sprechen David Dorn (Universität Zürich und UBS Center) und Dalia Marin, (Ludwig-Maximilians-Universität München) über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Wirtschaft.

30.06.2017 > News
Trumps Handelspolitik könnte die Wirtschaft in eine globale Rezession führen

In einem kürzlich veröffentlichten Artikel im Business Insider Nederland legen die Autoren dar, wie ein protektionistisches Handelsszenario die US Wirtschaft und die geopolitische Ordnung beeinflussen könnte. Dabei zitieren sie eine Studie der Arbeitsöknomen David Autor, David Dorn und Gordon Hanson zum China Schock.

29.06.2017 > News
Merkel greift Trump an – und eine Studie von Ralph Ossa gibt ihr Recht

Trumps Handelsexperten wollen auf Stahl einen massiven Strafzoll erheben – man spricht von 30 Prozent – mit der Begründung, es gehe darum, die einheimische Waffenindustrie zu schützen. Solche Strafzölle oder Importquoten für Stahl könnten den Auftakt eines weltweiten Handelskrieges bilden. Ein solcher könnte auch die Schweiz empfindlich treffen. Das zeigt eine soeben veröffentlichte Studie von Ralph Ossa, Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Zürich.

29.06.2017 > News
Amerikas Hilfsprogramm für Globalisierungsverlierer ist fehlerhaft

Seit 1962 sieht Amerika Unterstützungsbeiträge vor für die Rehabilitation von Handelsschock-Opfern. Die so genannte Trade-Adjustment Assistance (TAA) bietet den Betroffenen finanzielle Unterstützung an, um sich umzuschulen und zahlt ihnen ein Einkommen während der Übergangszeit. Ein aktueller Artikel in The Economist erklärt, warum eine Erhöhung solcher Unterstützungsbeiträge wenig dazu beitragen würde, die negativen Effekte der Globalisierung aufzuhalten. So erhielten denn in den 12 Monaten vor September 2016 nur 127.000 Arbeiter einen TAA-Beitrag. David Dorn zusammen mit seinen Kollegen David Autor und Gordon Hanson schätzen, dass von den zusätzlichen Staatsausgaben im Zusammenhang mit dem chinesischen Importwettbewerb zwischen 1990 und 2007 nur 6% aus TTA-Geldern oder aus der Arbeitslosenversicherung flossen. Ein Grossteil kam aus anderen Quellen: 32% in Form von IV- oder Rentenversicherungen, 26% in Form von Einkommensunterstützung der Regierung und 32% in Form von zusätzlichen medizinischen Ausgaben.

24.06.2017 > News
Pessimismus gegenüber Produktivitätswachstum als selbsterfüllende Prophezeiung

In der internationalen Fachzeitschrift, The Economist, erschien kürzlich ein Artikel über den Einfluss der Zentralbanken auf das Produktivitätswachstum. Der Autor macht geltend, dass die Technologie in einer neuen Form zu Konjunkturschwankungen beitragen könnte. Zum Zeitpunkt als die Produktivität während der Rezession sprunghaft anstieg, begann Amerika auch an einem beschäftigungsfreien Wirtschaftswachstum zu leiden. In diesem Zusammenhang zitiert der Autor eine Studie von Nir Jaimovich (Universität Zürich) und Henry Siu (Universität British Columbia). Die Forscher sehen den Grund für die “jobless recoveries“ bei den Unternehmen, welche auf die Rezension mit der Streichung von Routine-Stellen reagierten.

19.06.2017 > News
Interview mit Ernst Fehr im SonntagsBlick

Im Interview mit dem SonntagsBlick spricht Ernst Fehr über seine Forschung, wie die Verhaltensökonomie Antworten für das Phänomen Trump liefern kann und wie Top Manager durch wertschöpfende Parameter viel gerechter kompensiert werden könnten.

15.06.2017 > News
WTO Trade Dialogues mit Ralph Ossa

Im Rahmen der Serie Trade Dialogues wurde Ralph Ossa von der WTO eingeladen, Erkenntnisse aus seiner Forschung zu den Nutzen von globalen Handelsgesprächen und den möglichen Kosten eines Zusammenbruchs der Kooperation in der internationalen Handelspolitik zu präsentieren.

09.06.2017 > News
Interview mit Dina Pomeranz in der Zeitschrift Schweizer Monat

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Schweizer Monat spricht Dina Pomeranz über die neusten Entwicklungen in der Ökonomie, die Selbstwahrnehmung der Ökonomen und argumentiert für die vermehrte Anwendung von Experimenten und empirischen Methoden in den Wirtschaftswissenschaften.

01.06.2017 > News
Soziale Netzwerke und Faschismus

Eine aktuelle Studie von Joachim Voth und seinen Co-Autoren wurde in der Online-Ausgabe von Nature Human Behavior erwähnt. Die Studie zeigt auf, dass das Sozialkapital je nach politischem und institutionellem Kontext für Gutes oder Schlechtes genutzt werden kann. Die Verwendung neuer Daten über die Netzwerke von Vereinen und Verbänden in 229 deutschen Städten aus der Zwischenkriegszeit zeigte auf, dass Städte mit dichteren Netzwerken höhere Parteieneinträge hatten. Gemäss den Autoren hat die Dichte der verschiedenen Netzwerke zum Aufstieg der Nazipartei beigetragen. Obwohl dies einmalige historische Daten sind, welche die Rolle der physischen Organisationen dokumentieren, sollten ihre potenziellen Implikationen für unsere gegenwärtigen Umstände in Bezug auf die Trump-Administration nicht übersehen werden.

26.05.2017 > News
Einschätzung zu Trumps Kritik an deutschen Handelsüberschüssen

Erneut hat US-Präsident Trump am 25. Mai den deutschen Handelsüberschuss kritisiert und damit die Sorge vor einem Handelskrieg neu entfacht. In der SRF Sendung 10vor10 vom 26. Mai 2017 erläutert Dorn die wirtschaftlichen Implikationen von Trumps Handelspolitik.

13.05.2017 > News
Aufstieg der Mega-Konzerne drückt Löhne der Arbeitenden

Von Amazon über Google bis zu Walmart: Die Machtballung in den Kern-Branchen nimmt seit 40 Jahren zu, für kleinere Firmen bleibt kaum was übrig. David Dorn hat zusammen mit vier weiteren Top-Ökonomen den Aufstieg der sogenannten “Superstar-Firmen” untersucht.

01.05.2017 > News
Viele Firmen berechnen Manager-Vergütungen falsc

Im Gespräch mit der NZZ am Sonntag und SRF News skizziert Ernst Fehr ein von ihm neu entwickeltes Vergütungssystem. Er bemängelt, dass sich der Lohn bei vielen Firmen nicht an Leistung orientiert.

27.04.2017 > News
Ernst Fehr wird Ehrenmitglied der American Economic Association

Die weltweit bedeutendste Vereinigung von Ökonomen, die American Economic Association (AEA), ernennt den Zürcher Ökonomen Ernst Fehr zum Ehrenmitglied. Damit ist er der erste an einer Schweizer Universität forschende Wissenschaftler, dem diese Ehrung zuteilwird.

24.04.2017 > News
Bilanzierung neuer Gewinne durch Handelsliberalisierung

Handelsökonomen glauben typischerweise daran, dass eine Handelsliberalisierung zusätzlich zu den tieferen Preisen von Importwaren Importvielfalt und inländische Produktivitätsgewinne mit sich bringt. In einer kürzlich erschienenen VOX Kolumne ziehen Ralph Ossa (zusammen mit Chang-Tai Hsieh, Nicholas Li, and Mu-Jeung Yang) eine Bilanz über diese ‚neuen‘ Gewinne unter sorgfältiger Betrachtung des kanadisch-amerikanischen Freihandelsabkommens. Die Autoren stellen zwar fest, dass das Abkommen zur Verbesserung des Einkommens Kanadas führte, etwa im Bereich Importvielfalt und inländische Produktivität. Jedoch überwiegten die Wohlstandsverluste in Assoziation mit der Reduktion inländischer Angebotsvielfalt bei Weitem. Nichtsdestotrotz nahm der Wohlstand der Kanadier insgesamt zu, dies unter Einbezug der traditionellen Gewinne verbunden mit tieferen Importpreisen.

15.04.2017 > News
Erfolgreicher Anlass zum Thema Migrationspolitik

Mehr als 300 Personen nahmen am diesjährigen Wirtschaftspodium zum Thema „Braucht die Schweiz eine neue Migrationspolitik“ teil. Topspezialisten aus dem In- und Ausland diskutierten über die Migrationsproblematik und deren Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft. Keynote-Speaker Sir Paul Collier (Universität Oxford) sprach am Rande der Veranstaltung mit der Handelszeitung. Im Interview äusserte sich Collier zur prekären Lage der Flüchtlinge in Jordanien und skizzierte einen alternativen Plan zur Hilfe vor Ort.

10.04.2017 > News
Die Ökonomie von Krieg und Frieden

Der Ressourcenfluch und Minderheitenprobleme sind wesentliche Konfliktursachen. Das politische System der Schweiz führt vor Augen, wie auch Minderheiten echten Einfluss ausüben können. Für die Zeitung Finanz und Wirtschaft hat Dominic Rohner sein Public Paper pointiert zusammengefasst.

30.03.2017 > News
Ehrendoktorwürde für Ernst Fehr

Die Universität Antwerpen hat Prof. Ernst Fehr die Ehrendoktorwürde verliehen. Er erhielt diese für seinen beachtenswerten Beitrag zur Entwicklung der Wirtschaftswissenschaften in Richtung einer interdisziplinären Verhaltensforschung. Gewürdigt wird insbesondere seine Pionierrolle im Bereich der Neuroökonomie, wo Erkenntnisse und Methoden der Neurowissenschaften genutzt werden, um den Grundlagen der menschlichen Entscheidungsfindung in einem sozioökonomischen Kontext auf den Grund zu gehen.

23.03.2017 > News
Roboter, Freund und Helfer

In der aktuellen Ausgabe der Weltwoche spricht David Dorn über die Auswirkung der Digitalisierung auf Produktivität und Arbeitsmarkt. Nach Dorns Einschätzung wird in der laufenden Diskussion über die Digitalisierung zu wenig beachtet, auf welch breiter Front die technische Revolution aufgrund der zweiten industriellen Revolution tobte und wie schmal im Vergleich dazu die heutige Weiterentwicklung von Computern und Netzen ist. Umso bemerkenswerter sei es, dass die früheren Techniksprünge die menschliche Arbeit keineswegs überflüssig gemacht hätten, immer wieder seien neue Jobs in neuen Branchen entstanden. Dass es diesmal anders laufen könnte und eine Produktion zu null Kosten fast alle Arbeitsgelegenheiten wegfegen würde, hält er für utopisch.

09.03.2017 > News
Wirtschaftslage in den U.S. ist verantwortlich für nicht heiratsfähige Männer

Eine neue Studie von David Autor, David Dorn und Gordon Hanson belegt, dass Frauen und Männer in den U.S. in Zeiten wirtschaftlicher Unruhe komplett unterschiedlich reagieren. Die Autoren zeigen, dass der Rückgang in der Herstellungsindustrie den Bestand von, wie sie es nennen, nicht heiratsfähigen Männern beeinflusst hat. Männer mit tieferen Löhnen haben oft Probleme damit, über die Runden zu kommen, was im schlimmsten Fall in Drogen- und Alkoholmissbrauch enden kann. Hingegen tendieren Frauen mit tiefem Einkommen dazu, zu heiraten und Kinder zu bekommen. Es ist erwiesen, dass wenn Männer nicht viel mehr verdienen als Frauen, weniger geheiratet wird und mehr aussereheliche Kinder geboren werden. Grund dafür ist, dass Männer öfters wegziehen, dem Militär beitreten oder erwerbslos werden, wenn ihre wirtschaftliche Perspektive schlecht aussieht. Die Unfähigkeit der Politik, die Arbeiter beim Anpassungsprozess zu unterstützen, hat eine Krise hervorgerufen, welche die gesamte U.S. Wirtschaft sowie das politische System und den Wohlstand künftiger Generationen beeinträchtigt.

07.03.2017 > News
Technologie als Feind der Arbeit

Am Arbeitsmarkt tun sich Gräben auf. Während die Einkommen gut ausgebildeter Arbeitskräfte in vielen Industrieländern stetig steigen, sind die Löhne für einfache Tätigkeiten gesunken. Die Lohnungleichheit hat sich so ausgeweitet. David Dorn erklärt im Gespräch mit Alexander Trentin von Finanz und Wirtschaft, was die Gründe für den sinkenden Anteil der Arbeitseinkommen an der Wirtschaftsleistung sind.

30.01.2017 > News
Wissenschaftlicher Beirat erhält neue Mitglieder

Der wissenschaftliche Beirat des UBS Centers erhält drei neue Mitglieder: Prof. Manuel Arellano (CEMFI), Prof. David Autor (Massachusetts Institute of Technology) und Nobelpreisträger Prof. Oliver Hart (Harvard University).

12.01.2017 > News
Das UBS Center heisst Ralph Ossa und Florian Scheuer willkommen

Mit Ralph Ossa und Florian Scheuer erhält das UBS Center an der Universität Zürich zwei neue herausragende Forscher von der Universität Chicago respektive der Stanford Universität. Prof. Ossa’s Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Internationaler Handel und Wirtschaftsgeographie. Ossa wurde auf die Professur für Economics of Globalization and Emerging Markets, gestiftet vom UBS Center, berufen. Prof. Florian Scheuer hat die Professur für Economics of Institutions, gestiftet vom UBS Center, inne. Zu seinen Forschungsinteressen gehören Finanzwissenschaft, Steuerwesen, Ungleichheit, Public Policy und Politische Ökonomie.

12.01.2017 > News
David Dorn über die Grenzen der Globalisierung

Anlässlich des World Economic Forum 2017 in Davos, widmete sich das Schweizer Fernsehen SRF1 am 16. Januar mit einer Spezialsendung dem Thema Globalisierung. Wie viel Globalisierung ist sinnvoll? Wo liegen die Grenzen? Diesen Fragen ging «ECO Spezial» einen Tag vor der Eröffnung des WEF 2017 nach. In der von Patrizia Laeri moderierten Sendung kamen hochkarätige Ökonomen zu Wort: Harvard-Professor Dani Rodrik, Oxford-Professor Kevin O’Rourke und Professor David Dorn von der Universität Zürich.

2016

20.12.2016 > News
Protektionismus ist keine Lösung

Trump verspricht, durch Einschränkungen des internationalen Handels diejenigen Jobs in die USA zurückzuholen, die im Zuge der Globalisierung verloren gegangen sind. In einem aktuellen Beitrag in der Zeitung Finanz und Wirtschaft erklärt David Dorn, warum die Umsetzung dieses Wahlversprechens schlechte Erfolgschancen hat. Den Globalisierungsverlierer muss mit anderen Massnahmen geholfen werden.

11.12.2016 > News
Von Zürich nach Harvard und zurück

Die NZZ am Sonntag stellt in ihrer neuesten Ausgabe Dina Pomeranz in einem ganzseitigen Portrait vor. Im Vordergrund stehen die wissenschaftliche Karriere und die Forschungsprojekte der erfolgreichen Professorin. Dina Pomeranz‘ Studien sind weit entfernt von den ideologischen Auseinandersetzungen, welche den Ruf der Entwicklungsökonomie zu Zeiten der 1968er prägten. Die moderne Entwicklungsökonomie, in deren Denkweise sie sich sieht, fokussiert vermehrt auf empirische, überprüfbare Fakten. So hat sie zum Beispiel für Forschungsprojekte zur Eindämmung der Steuerhinterziehung eng mit Steuerbehörden in Chile, Ecuador und Kenia kooperiert. Momentan arbeitet Professor Pomeranz an einer Studie über die Transferpreis-Politik von internationalen Konzernen.

09.12.2016 > News
Welche Rolle spielte soziale Mobilität für Trumps Triumph?

“The Big Idea” ist eine Plattform von Vox für intelligente, meist wissenschaftliche Exkurse zu den wichtigsten Ideen aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Hier erschien kürzlich ein Artikel von Filipe Campante und David Yanagizawa-Drott über die Auswirkung von sozialer Mobilität in den USA auf das Wahlverhalten während der Präsidentschaftswahl. Ist soziale Mobilität verantwortlich für Trumps Triumph? Nein, sind sich Campante und Yanagizawa-Drott einig, aber der Einfluss von sozialer Mobilität auf das Wahlverhalten scheint zuzunehmen.

10.11.2016 > News
Unsichere Zukunft für US Wirtschaftspolitik nach Trump-Sieg

Nach der Wahl von Donald Trump zum 45. US-Präsidenten stellt sich nun die Frage, wie es zu diesem Wahlsieg kam. Das Wall Street Journal veröffentlichte vor kurzem einen Artikel über den Zusammenhang von Trumps Wahlerfolg und dem Anstieg chinesischer Importe in verschiedenen US-Bundestaaten. Der Artikel bezieht sich auf eine neue Studie von David Dorn, David Autor, Gordon Hanson, and Kaveh Majlesi. David Dorn wurde in diesem Zusammenhang auch vom Schweizer Fernsehen (SRF) interviewt, welches der Frage nach dem Wahlausgang in einer Sondersendung nachging. Dorns Studien zeigen, dass Billigimporte aus China in den USA zu einem gewaltigen Verlust an Industriejobs geführt haben. In den betroffen Regionen würden häufiger Kandidaten mit extremen politischen Positionen gewählt, so Dorn. Dieser Effekt zeigt sich in der aktuellen Präsidentschaftswahl. Gegenüber der SDA-ATS äussert sich Dorn zudem über die künftige Wirtschaftspolitik der USA unter Trump. Während sich für die Schweiz zunächst nicht viel ändern dürfte, seien die Unsicherheiten über die künftige Wirtschaftspolitik des neuen US-Präsidenten Donald Trump gross, so Dorn.

09.11.2016 > News
Ungleichheit und Helikoptereltern

Wie Eltern ihre Kinder erziehen, beeinflusst das spätere Humankapital. Das wiederum ist entscheidend für Wachstum und künftige Ungleichheit. Fabrizio Zilibotti erläutert in Finanz und Wirtschaft die Auswirkung verschiedener Erziehungsstile auf den späteren Erfolg der Kinder und erklärt, welche Rolle die wirtschaftliche Ungleichheit auf die Wahl des Erziehungsstils hat.

01.11.2016 > News
Globalisierung - Eine Frage der Bildung

Das Wirtschafsmagazin “makro” interviewte David Dorn kürzlich zum Thema Globalisierung und deren Auswirkungen auf die politische Landschaft in solchen Gebieten, wo die Verlierer der Globalisierung in der Überzahl sind. David Dorn erklärt, warum die US-amerikanischen Arbeiter im verarbeitenden Gewerbe am stärksten betroffen sind: Sie haben geringere Chancen, einen Job in einer anderen Branche zu finden und sie müssen mit höherer Wahrscheinlichkeit einen schlechter bezahlten Job annehmen als ihre besser ausgebildeten Kollegen.

29.09.2016 > News
Institut für Volkswirtschaftslehre erhält sieben neue Professuren

An der Universität Zürich erhalten die Volkswirtschaftler grossen Zuwachs und sind neu mit 30 statt wie bisher mit 23 Professoren in Forschung und Lehre präsent. Dieser Zuwachs um rund 30 Prozent erbringt dem Institut für Volkswirtschaftslehre einen wesentlichen Vorteil im internationalen Wettbewerb der Hochschulen. Das Wachstum ist zu einem beträchtlichen Teil der Unterstützung des UBS Center zu verdanken. Nachdem die Universität Zürich letztes Jahr die ersten vom UBS Center gestifteten Professuren besetzen konnte, folgen nun zwei weitere Stiftungsprofessuren, eine gestiftete Assistenzprofessur sowie eine affiliierte Professur.

28.09.2016 > News
Statuswettbewerb und Privatkonkurs

Joachim Voth erläutert in einem kürzlich erschienenen Beitrag in Finanz und Wirtschaft warum sich die meisten Menschen nicht nur dafür interessieren, ob es ihnen gut oder schlecht geht, sondern ob es ihnen relativ zu anderen besser geht. Für manche gehören der Wettlauf beim Konsum und ein grosses Geltungsbedürfnis einfach zu unserer Wirtschaftsordnung dazu. Dies wiederum kann, so Voth, zu einer höheren kollektiven Wirtschaftsleistung führen.

26.09.2016 > News
Nobelpreisträger Paul Krugman über die Zukunft der Europäischen Währungsunion

70 Jahre nach Winston Churchills historischer Europarede an der Universität Zürich sprach Paul Krugman am vergangenen Donnerstag über die Zukunft Europas mit Fokus auf Fiskal- und Geldpolitik und die Europäische Währungsunion. Mehr als 600 Personen folgten der Einladung des UBS Centers und lauschten Krugmans Ausführungen in der Aula der Universität Zürich. Entsprechend gross war auch das Medienecho zur Veranstaltung. Sollten Sie den Vortrag verpasst haben, können Sie diesen in voller Länge auf YouTube anschauen.

15.09.2016 > News
David Dorn über die Automatisierung der Arbeit

Wird die Entwicklung von intelligenten Maschinen in naher Zukunft zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit führen? In einem kürzlich erschienenen Artikel in Finanz und Wirtschaft beantwortet David Dorn diese Frage. Während Menschen bestimmte – meist gut bezahlte – Aufgaben, welche Kreativität, Entscheidungskraft und Problemlösungsfähigkeiten voraussetzen, weiterhin besser meistern als Maschinen und tiefere Produktpreise zu einer grösseren Nachfrage im Dienstleistungsbereich führen, gibt es aufgrund der Automatisierung mehr Stellen an beiden Enden der Einkommensskala. Dies gilt jedoch nicht für Stellen mit mittlerem Einkommen, die am stärksten von der Automatisierung betroffen sind. Entsprechend führt die aktuelle Automatisierungsphase zu einer zunehmenden Einkommensschere.

12.09.2016 > News
China wird eine innovationsgetriebene Wirtschaft

In einem kürzlich erschienenen Interview mit Chinas grösster Zeitung “People’s Daily” erklärt Fabrizio Zilibotti warum China momentan an einem historisch Wendepunkt steht, indem es sich nämlich von einer Investment- und Export-getriebenen zu einer nnovationsgetriebenen Wirtschaft wandelt. Chinas Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung verglichen zum GDP sind auf einem ähnlichen Niveau wie in der EU, wo ebenfalls eine auf Innovation basierende Wachstumsstrategie verfolgt wird. Professor Zilibotti empfiehlt indes weitere Massnahmen: Eintrittsbarrieren sollen eliminiert und Monopole aufgebrochen werden; finanzielle Restriktionen für KMUs sollen gelockert werden; weitere Investitionen sollen in die Errichtung von High-Tech-Industrieparks fliessen.

08.09.2016 > News
Fabrizio Zilibotti hält Fredric B. Garonzik Lecture

Fabrizio Zilibotti wird an der Brown Universität in Providence, Rhode Island, einen Vortrag mit dem Titel „China at a Turning Point: The Difficult Transition from Investment-Led to Innovation-Led Growth“ halten. Gastgeber ist das William R. Rhodes Center for International Economics and Finance der Brown Universität. Der Vortrag findet am 13. September 2016 statt.

05.09.2016 > News
Fabrizio Zilibotti hielt Präsidentenansprache am diesjährigen EEA-ESEM Kongress

Rund 1‘800 Mitglieder der European Economic Association (EEA) und der Econometrics Society (ES) trafen sich vom 22. bis 26. August in Genf zum jährlichen EEA-ESEM Kongress. Prof. Fabrizio Zilibotti, Präsident der EEA, hielt am Mittwochabend die Ansprache des Präsidenten zum Thema “Growing and Slowing Down Like China”. In seiner Rede analysierte Prof. Zilibotti das chinesische Wachstum nach den Reformen und erklärte, warum der Chinas Wachstum dazu bestimmt ist, sich zu verlangsamen.

16.08.2016 > News
Warum Computer ein zweischneidiges Schwert für den Arbeitsmarkt darstellen

Die Onlineplattform U.S. News interviewte kürzlich Professor David Dorn für einen Artikel über die starken Auswirkungen, welche Computer auf den Arbeitsmarkt haben. Dorn erklärt, dass durch den Ersatz von Personen in vorwiegend kaufmännischen Berufen durch Computer, nicht nur der Anteil an Stellen im Bereich der Produktion, sondern auch im Bereich der Bürojobs seit den 1980er Jahren stetig abnimmt. So rechnet indes die U.S. Regierung rechnet mit einer Abnahme von 8 Prozent der kaufmännischen Stellen in den Bereichen Buchhaltung, Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung zwischen 2014 und 2024.

27.07.2016 > News
Italien droht ein Chaos

Fabrizio Zilibotti erläutert in seinem Kommentar in Finanz und Wirtschaft, wie die Regierung von Matteo Renzi durch die Bankenkrise und die Oppositionspartei des Komikers Beppe Grillo unter Druck gerät und wieso ein Wahlsieg Grillos fatale Konsequenzen hätte.

20.06.2016 > News
Fabrizio Zilibotti hielt diesjährigen "Walras-Bowley Lecture"

Fabrizio Zilibotti war eingeladen, den diesjährigen renommierten “Walras-Bowley Lecture” an der Nordamerikanischen Tagung der “Econometric Society” zu halten, welche vom 16. bis 19. Juni 2016 stattfand. Gastgeber waren die Wharton School und das Department of Economics der Universität Pennsylvania. Der “Walras-Bowley Lecture” ist ein jährlich stattfindender Vortrag, welcher jeweils von einem nicht-Nordamerikaner gehalten wird. Zu den Vortragenden aus vergangenen Jahren zählen unter anderen Philippe Aghion, Per Krusell, Andreu Mas-Colell, Nobelpreisträger Christopher Pissarides und Nobelpreisträger Jean Tirole.

03.06.2016 > News
Wo die Gefahren von grossen ETF-Anbietern liegen

Die von den grössten amerikanischen Indexfonds gesammelten Mittel sind enorm, ihr Einfluss dementsprechend. Es entsteht die Befürchtung, dass der Wettbewerb in manchen Sektoren darunter leidet. Joachim Voth diskutiert in Finanz und Wirtschaft die Gefahren von grossen ETF-Anbietern.

02.06.2016 > News
Workshop zu Verhaltensökonomie und Finanzmärkten

Ernst Fehr und Roberto Weber vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Zürich organisierten zusammen mit Alexander Wagner (Institut für Banking und Finance) einen Workshop zum Thema „Behavioral Economics of Financial Markets”. Am zweitägigen Workshop tauschten sich führende Spezialisten auf dem Gebiet „Behavioral Finance” über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Forschungsmethoden aus.

02.06.2016 > News
Robert Shiller sprach in Zürich über Manipulieren als Notwendigkeit

Nobelpreisträger Prof. Robert J. Shiller (Universität Yale) sprach in seiner Rede in Zürich über “Phishing for Phools: The Economics of Manipulation and Deception”. So lautet auch der Titel seines neuesten Buchs in welchem er gemeinsam mit Kollege George Akerlof argumentiert, dass kompetitive Märkte von Natur aus Täuschungen und Betrügerei fördern. In einem kürzlich erschienenen Interview mit dem Tages-Anzeiger erklärt Shiller wie Firmen Ihre Kunden manipulieren und warum McDonalds dank Regulierungen einen vergleichsweise hohen Standard aufweist.

26.05.2016 > News
Technologische Entwicklung trägt dazu bei, dass die Lohnschere in westlichen Ländern immer grösser wird

Im Interview mit dem UZH Magazin spricht David Dorn gemeinsam mit Historikerin Brigitta Bernet über die Entwicklung der Arbeitswelt im Zusammenhang mit dem technischen Fortschritt. Die Befürchtung, dass neue Technologie zu Massenarbeitslosigkeit führt, hat eine jahrhundertealte Geschichte, so Dorn. Die verblüffende Feststellung ist jedoch, dass trotz Jahrzehnten mit PC, Internet und robotergetriebenen Maschinen immer noch sehr viele Menschen Arbeit haben. In der Schweiz haben noch nie so viele Menschen gearbeitet wie in den letzten Jahren.

23.05.2016 > News
David Dorn über Wahlkampf und Wirtschaft in den USA

“Zwei Millionen US-Arbeitsplätze sind abgebaut worden”, sagt David Dorn in einem Interview mit der NZZ am Sonntag. Billige Importe aus China haben in den USA zu einem gewaltigen Verlust an Jobs in der Industrie geführt. Die Betroffenen wählten häufig weit rechts oder weit links.

14.05.2016 > News
Der Totengräber des Homo Oeconomicus

Im Interview mit dem Tages-Anzeiger spricht Ernst Fehr über seine Forschung, über die Zukunft des Zürcher Instituts für Volkswirtschaftslehre, über die Arroganz der amerikanischen Elite sowie über Fairness und Einfluss.

26.04.2016 > News
Fabrizio Zilibotti über Ungleichheit und Wachstum

Zunehmende Ungleichheit gefährdet künftiges Wachstum, weil sie den sozialen Zusammenhalt schwächt und Unterstützung für schädliche politische Strömungen schafft. In seinem Kommentar in der aktuellen Ausgabe von Finanz und Wirtschaft erklärt Prof. Fabrizio Zilibotti den komplexen Zusammenhang zwischen Ungleichheit und Wirtschaftswachstum.

26.04.2016 > News
David Dorns Forschungsartikel auf der Titelseite der New York Times

Der Artikel zum Thema wirtschaftliche und politische Polarisierung von David Dorn und seinen Koautoren steht heute auf der Titelseite der New York Times. Ihre Studie zeigt, dass U.S. Regionen, welche am stärksten vom chinesischen Importwettbewerb betroffen waren, stärker dazu neigen, Politiker aus dem extremen linken oder rechten Lager zu wählen. Dadurch tragen sie zur verstärkten ideologischen Polarisierung des amerikanischen Kongresses bei. Während sich handelsorientierte Regionen mit mehrheitlich weisser Bevölkerung politisch nach rechts verschieben, bewegt sich die nicht-weisse Bevölkerung nach links, was zu einem Wählerabgang bei den moderaten Kandidaten der Republikaner wie auch der Demokraten führt.

18.03.2016 > News
Zusammenhang von technischem Wandel und Klimawandel am Beispiel der Autoindustrie

Kann zielgerichteter technischer Wandel dazu beitragen, den Klimawandel zu bremsen? David Hémous (Universität Zürich) beantwortet diese Frage zusammen mit seinen Koautoren Philippe Aghion (Harvard Universität), Antoine Dechezleprêtre (LSE), Ralf Martin (LSE) und John Van Reenen (LSE) in einem kürzlich publizierten Artikel im Journal of Political Economy. Sie zeigen, dass Firmen eher dazu tendieren, stärker auf umweltschonende Technologien setzen, wenn sie mit höheren Treibstoffpreisen einschliesslich Steuern konfrontiert werden.

15.03.2016 > News
Netzwerke im Gehirn verraten wahre Motive

Oft ist es schwierig, das Verhalten einer Person nachzuvollziehen, da die wahren Motive dem Beobachter verborgen bleiben. Nun zeigt ein Team rund um Grit Hein und Ernst Fehr erstmals, wie Motive anhand der Verknüpfung ihrer Netzwerke im Gehirn identifiziert werden können.

10.02.2016 > News
Ernst Fehr gehört zu den meistzitierten Forschern 2015

Sechs Wissenschaftler der UZH gehören gemäss Thomson Reuters zu den einflussreichsten Forschenden ihres Fachgebiets, so auch Verhaltensökonom Ernst Fehr.

26.01.2016 > News
Freier Handel mit China beeinträchtigte das Leben von US Arbeitern

Eine neue Studie der Arbeitsökonomen David Autor, David Dorn und Gordon Hanson zeigt, dass der zunehmende Handel mit China das Leben von vielen amerikanischen Arbeitern langfristig stark beeinträchtigte. Betroffene Arbeitnehmer weisen häufigere Arbeitswechsel und ein tieferes Lebenseinkommen auf.

14.01.2016 > News
Joachim Voth hält 2016 Hicks Lecture

Joachim Voth wurde eingeladen, die 2016 Hicks Lecture am All Souls College in Oxford zu halten. Benannt nach Sir John Hicks, Wirtschaftsnobelpreisträger (1972), holt der Anlass jährlich renommierte Wirtschaftshistoriker nach Oxford um einen Referat zu halten. Zu den Vortragenden der vergangenen Jahre gehören unter anderem Claudia Goldin, Joel Mokyr, Jeffrey Williamson, Christina Romer, Peter Temin und Robert Allen. Der Anlass findet am 26. April 2016 statt.

12.01.2016 > News
Fabrizio Zilibotti hält Keio Economic Society Lecture 2016

Fabrizio Zilibotti hielt am 24. Dezember 2015 die „Keio Economic Society Lecture 2016” mit dem Titel “Do Unequal Societies Have More Pushy Parents? The Economics of Parenting Styles”. Anlässlich des Vortrags veröffentlichte Nikkei Shinbun – Nikkei’s Leitpublikation und weltweit grösste Wirtschaftszeitung – ein ganzseitiges Interview mit Zilibotti in der Ausgabe vom 11. Januar 2016.

2015

24.12.2015 > News
Was Ökonomen zu Leadership sagen

In der traditionellen Ökonomie ist ein Konzept von Leadership, welches über das Setzen von Anreizen und Sanktionen hinausgeht, weitgehend inexistent. Roberto Weber arbeitet daran, diese Lücke zu schliessen und begeht mit seiner experimentellen Verhaltensforschung neue Wege.

15.12.2015 > News
UBS Center Newsletter Nr. 6, Dezember 2015

Lesen Sie unseren aktuellen Newsletter mit allen Highlights der letzten Monate.

14.12.2015 > News
Joachim Voth auf UBS Center-Professur berufen

Joachim Voth wurde per 1. November 2015 auf die Professur für Makroökonomie und Finanzmärkte, gestiftet vom UBS Center, berufen. Voth ist seit 2014 Professor an der Universität Zürich und mit dem UBS Center affiliiert. Seine Antrittsvorlesung zum Thema “Fear, Folly and Financial Crises – Some Policy Lessons from History” wird Voth am 7. März 2016 halten. Der Vortrag ist öffentlich und findet in der Aula der Universität Zürich statt.

26.11.2015 > News
Fabrizio Zilibotti über die ungelöste Pensionsreform

Die Rendite der AHV sollte sich dem veränderten Produktionswachstum und der demografischen Entwicklung anpassen, die zweite Säule sollte sich strikt nach den Marktzinsen richten, schreibt Fabrizio Zilibotti.

24.11.2015 > News
Joachim Voth - "Die Faustregel, dass langfristig Aktien immer goldrichtig sind, ist wahrscheinlich falsch."

Aktien gehören in einem gewissen Mass zu einer vernünftigen Anlagestrategie. Doch die Geschichte wiederholt sich nicht – Überrenditen auf Aktienanlagen sind keineswegs garantiert.

17.11.2015 > News
Fabrizio Zilibotti hält "2016 Walras-Bowley Lecture"

Fabrizio Zilibotti wurde dazu eingeladen, die “Walras-Bowley Lecture” an der Nordamerikanischen Tagung der “Econometric Society” 2016 zu halten. Gastgeber sind die Wharton School und das Department of Economics der Universität Pennsylvania. Die Tagung findet vom 16. bis 19. Juni 2016 statt.

27.10.2015 > News
David Hémous zeigt auf, wie beschleunigte Innovation soziale Mobilität erhöht

Immer schnellere Innovationsprozesse machen das Leben der Superreichen nicht nur besser, sondern auch instabiler. Gleichzeitig ermöglichen sie Ärmeren den Aufstieg an die Spitze, schreibt David Hémous.

25.09.2015 > News
Beschneidungen von Mädchen sind Familiensache und keine allgegenwärtige soziale Norm

Weltweit sind rund 125 Millionen Mädchen und Frauen trotz weitreichender Gesundheitsschäden beschnitten. Eine neue Studie von Forschern der Universität Zürich stellt die vorherrschende Auffassung über die Ursachen der Mädchenbeschneidung in Frage. Gemäss dieser Auffassung beschneiden Familien ihre Töchter, um den Erwartungen anderer Familien zu entsprechen. Die in Science veröffentlichte Studie zeigt aber, dass das Beschneidungsverhalten von Familien sehr unterschiedlich ist und persönliche Wertvorstellungen innerhalb von Familien eine wichtige Rolle spielen. Diese Resultate stellen die Annahmen vieler Kampagnen gegen Mädchenbeschneidungen in Frage.

14.09.2015 > News
Hans-Joachim Voth - Indoktrination im Nationalsozialismus wirkt weiter

Die Ökonomen Hans-Joachim Voth (Universität Zürich) und Nico Voigtländer (University of California) weisen nach, dass Deutsche, die in den 1920er und 1930er Jahren geboren wurden, auch heute noch viel stärker antisemitisch sind als ältere oder jüngere Altersgruppen. Bei denjenigen, die in den 1930er Jahren geboren wurden, ist der Anteil drei Mal so hoch und liegt bei fast zehn Prozent.

30.07.2015 > News
Wie wertvoll ist Entscheidungsfreiheit?

Freiheit ist ein hohes Gut. Doch wie lässt sich ihr Wert bemessen? Die Ökonomen Björn Bartling, Ernst Fehr und Holger Herz von der Universität Zürich haben in Experimenten erstmals den instrumentellen Wert der Freiheit messbar vom intrinsischen separiert. Die Forscher zeigen anhand eines Spiel-Designs auf, ob die Spieler bereit sind, sich ihre Entscheidungsfreiheit etwas kosten zu lassen.

27.07.2015 > News
Joachim Voth über das Schuldenwunder

Jaume Ventura (Universitat Pompeu Fabra) und Joachim Voth (Universität Zürich) betrachten nicht nur die Gefahren, sondern auch die Chancen der Schuldenkrise. Sie haben die historischen Gegebenheiten vor Beginn der industriellen Revolution in England untersucht und werfen eine interessante Frage auf: Weshalb ging die industrielle Revolution ausgerechnet von dem Land aus, das zu der Zeit am höchsten verschuldet war?

26.06.2015 > News
UBS Center Newsletter, Juni 2015

Lesen Sie unseren aktuellen Newsletter mit allen Highlights des UBS Centers.

23.06.2015 > News
Harald Uhlig - Griechenland muss zur Einhaltung gewisser Regeln gezwungen werden

Harald Uhlig (Universität Chicago) wurde im Rahmen der akademischen Konferenz “The Economics of Sovereign Death” vom Schweizer Fernsehen SRF zu seiner Sicht der griechischen Schuldenkrise befragt.

23.06.2015 > News
Kenneth Rogoff - Wendepunkt in der Geldpolitik

Kenneth Rogoff (Harvard Universität) sprach an der Universität Zürich über “Dealing with debt”. Er betrachtet das Ende der Nullzinsgrenze als Wendepunkt in der Geldpolitik, nach der Aufhebung des Goldstandards und den festen Wechselkursen.

19.06.2015 > News
Fabrizio Zilibotti hält wirtschaftliche Reformen in China für nötig

Nach einem goldenen Jahrzehnt verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum in China seit 2012. 2014 betrug die Wachstumsrate des Bruttoinlandprodukts für China 7.4 Prozent. Für 2015 sehen die Prognosen ein Wachstum von unter 7% vor, Besserung ist für 2016 nicht in Sicht. Gemäss Fabrizio Zilibotti hat China das investitionsgetriebene Wachstum sehr erfolgreich angekurbelt. Der Übergang zu einem innovationsgetriebenen Wachstumsmodell erfordert nun wirtschaftliche Reformen, die den Widerstand der Eliten wecken.

15.06.2015 > News
Kenneth Rogoff fordert Kapitalkontrollen für Griechenland

Kenneth Rogoff fordert im Interview mit der NZZ am Sonntag einschneidende Massnahmen, um den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone sicherzustellen. Zudem verteidigt er die Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank.

12.06.2015 > News
Fabrizio Zilibotti hält Hauptrede in Hangzhou, China

Fabrizio Zilibotti wird die Hauptrede an der Konferenz zu “Innovation and Global Economy” halten. Diese wird organisiert durch das “College of Economics” (Zheijang University), das Center for Finance and Development (The Graduate Institute Geneva) und die “Alibaba Group”. Die Konferenz findet im Hauptstandort von “Alibaba” in Hangzhou statt.

07.06.2015 > News
NZZ-Standpunkte mit Ernst Fehr: Ökonomische Forschung für eine bessere Welt?

Ernst Fehr, NZZ-Chefredaktor Eric Gujer und Marco Färber unterhalten sich über Eigennutz und Altruismus als Triebkräfte des menschlichen Verhaltens und über die Verhaltensökonomie als Ratgeberin für Politik und Wirtschaft.

01.06.2015 > News
Fabrizio Zilibotti warnt vor Sturheit im Umgang mit Griechenland

Die Ökonomen Andreas Müller, Kjetil Storesletten und Fabrizio Zilibotti sprechen sich für Pragmatismus im Umgang mit Griechenland aus. Sie plädieren für ein kostenneutrales Hilfsprogramm.

31.05.2015 > News
Zilibotti spricht am Economy Festival Trento über Erziehungsstile

Am Economy Festival Trento treffen sich Wirtschaftswissenschaftler, Nobelpreisträger und Manager aus aller Welt um wirtschaftliche Fragestellungen mit dem Publikum zu diskutieren. Fabrizio Zilibotti hielt einen Vortrag zum Thema “Eltern auf dem Prüfstand. Erziehungsstile und soziale Konsequenzen”.

27.05.2015 > News
Schuldenkrise in Griechenland

«Grexit» ist der falsche Weg Wie hart oder nachgiebig sollen Griechenlands Gläubiger gegenüber dem Mittelmeerstaat auftreten? Fabrizio Zilibotti, Kjetil Storesletten und Andreas Müller warnen vor einem Festhalten an starren Vereinbarungen.

07.05.2015 > News
Joachim Voth: Indoktrination und Antisemitismus in Deutschland

In ihrer kürzlich erschienenen Studie untersuchen Hans-Joachim Voth und Nico Voigtländer die Wirksamkeit von Indoktrination in Deutschland während des Naziregimes. Sie stellen fest, dass Deutsche, die in den 1920er und 1930er Jahren geboren wurden, auch heute noch viel stärker antisemitisch sind als ältere oder jüngere Altersgruppen.

07.05.2015 > News
Joachim Voth - Grosse Regierungsapparate kurbeln die Wirtschaft an

Die Ansicht, dass ein grosser Staatsapparat den wirtschaftlichen Aufschwung verhindert, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Dies sagte Joachim Voth anlässlich seiner Rede am Citywire Montreux 2015. Gemäss Voth führt ein grosser Staatsapparat nicht zwangsläufig zu Ineffizienz, sondern fördert die wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität.

07.05.2015 > News
Joachim Voth - Europa droht eine ausgewachsene Krise

Die Massnahmen der Europäischen Zentralbank reichen nicht aus, um in der Eurozone die Angst vor einer ausgewachsenen Krise zu beseitigen. Dies sagte Joachim Voth in seiner Eröffnungsrede am Citywire Montreux 2015. Gemäss Voth schwindet die politische Unterstützung für die Massnahmen zunehmend, was zu einem ökonomischen Kollaps in den kommenden 12 bis 24 Monaten führen kann.

26.04.2015 > News
Fabrizio Zilibotti - Es wäre ein grosser Fehler, Griechenland aus der Eurozone zu drängen

Am 26. April wurde Fabrizio Zilibotti von der wichtigsten serbischen Tageszeitung “Politika” zur wirtschaftlichen Erholung in der Eurozone befragt.

15.04.2015 > News
Fabrizio Zilibotti spricht in Moskau über Erziehungsstile

Am 15. April hielt Fabrizio Zilibotti eine honorary lecture zu “Parenting with Style” anlässlich der International Academic Conference on Economic and Social Development in Moskau. Dabei warf er einige interessante Fragen auf: Beeinflusst die Wirtschaft die Art, wie wir unsere Kinder erziehen? Wie können wir den Nutzen eines Kindes bestimmen und messen? Wie können Erziehungsstile in einem ökonomischen Modell abgebildet werden?

10.04.2015 > News
Joachim Voth zum Redaktor von The Economic Journal ernannt

Ab Juni 2015 gehört Joachim Voth zu den “Joint Managing Editors” des Economic Journals. Die Fachzeitschrift wird von der Royal Economic Society herausgeben, welche zu den ältesten und prestigeträchtigsten ökonomischen Gesellschaften der Welt zählt.

12.03.2015 > News
Warum Obamas Handelsabkommen mit Asien eigentlich gut für Amerikas Arbeiter wäre

David Dorn (zusammen mit David Autor und Gordon H. Hanson) erklären, warum es ein Fehler wäre, die Trans-Pazifische Partnerschaft (TPP) aus Angst vor Globalisierungseffekten zu blockieren.

19.02.2015 > News
Ernst Fehr - Mit warmen Herzen und kühlem Kopf

Das Handelsblatt stellt aktuell in einer Serie die 25 bedeutendsten Denker unserer Zeit vor. Ernst Fehr wird als weltweit führender Hirnforscher in der Ökonomie portraitiert. Im Artikel werden seine wissenschaftlichen Leistungen und seine aktuellen Projekte vorgestellt.

14.02.2015 > News
Fabrizio Zilibotti fordert Pragmatismus im Umgang mit Griechenland

Fabrizio Zilibotti kritisiert die Ansicht vieler Politiker, dass sich die Probleme Griechenlands nur mit einer strengen Lektion lösen lassen. Aktuelle Forschungsresultate der Universität Zürich zeigen auf, wie mit der Schuldenkrise von rezessionsgeplagten Ländern wirkungsvoll umzugehen ist. Zilibotti weist auf das Risiko hin, dass im Namen falsch verstandener ökonomischer Prinzipien grosser Schaden angerichtet wird.

26.01.2015 > News
Hans-Joachim Voth bringt Wirtschaftsgeschichte in Mode

Hans-Joachim Voth erforscht Hitlers Autobahnbau und Staatsschulden. Damit bringt er Wirtschaftsgeschichte in Mode.

23.01.2015 > News
Fabrizio Zilibotti spricht über die Beziehungen der Schweiz mit China

China wird in den nächsten Jahren zum wichtigsten Antrieb der Weltwirtschaft heranwachsen. 2014 betrug die Wachstumsrate des Bruttoinlandprodukts für China 7.4 Prozent. Als Vergleich dazu prognostiziert der IWF weltweit eine Wachstumsrate von 3.5 Prozent. Die Teilnahme des chinesischen Premierministers Li Kegiang am diesjährigen World Economic Forum (WEF) in Davos hat daher weltweite Aufmerksamkeit erregt. China Radio International interviewt Prof. Fabrizio Zilibotti zur Bedeutung der Teilnahme Chinas am WEF und den Beziehungen der Schweiz zu China.

23.01.2015 > News
Fabrizio Zilibotti über Draghis Massnahmen

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird bis Ende September 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere aus den Euro-Ländern aufkaufen. Dies gab Mario Draghi, Präsident der EZB, Ende Januar 2015 bekannt. Professor Zilibotti diskutiert die Massnahme auf Radio della Svizzera Italiana.

2014

07.12.2014 > News
Drill oder Überfürsorglichkeit - Welche Erziehungsstile führen zum Erfolg?

Das Medienecho zu dem von Fabrizio Zilibotti und Matthias Doepke publizierten Aufsatz mit dem Titel “Parenting with Style” ist gross. Die NZZ am Sonntag hat in ihrer letzten Ausgabe einen Artikel dazu veröffentlicht. Das Interesse der Öffentlichkeit geht jedoch weit über die Landesgrenzen hinaus. Die New York Times veröffentlichte am 28. Oktober 2014 eine Rezension zum Artikel und die ergänzende Kolumne auf voxeu.org wurde bereits über 35‘000 mal gelesen.

17.11.2014 > News
Forum for Economic Dialogue "Sound Economic and Institutional Foundations for Europe"

Das Forum for Economic Dialogue 2014 zum Thema “Sound Economic and Institutional Foundations for Europe” bot eine ideale Plattform für führende Spezialisten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, um sich über die neuesten Erkenntnisse und Lösungsansätze auszutauschen.

06.11.2014 > News
Fabrizio Zilibotti hält 2014 YAN Fu Memorial lecture

Am 6. November 2014 wird Fabrizio Zilibotti die 2014 YAN Fu Memorial lecture halten. Die “Yan Fu Memorial Lecture in Economics” ist einer der prestigereichsten akademischen Anlässe in China. Der Anlass wurde 2001 von der National School of Development at Peking University ins Leben gerufen. Jährlich wird ein international renommierter Wirtschaftswissenschaftler eingeladen, die offizielle Ansprache zu halten. Mit dem Anlass werden unter anderem die Beiträge der Weisen und der Vorfahren China’s gewürdigt.

Zu den Rednern aus Vorjahren zählen die Nobelpreisträger Robert Mundell, Amartya Sen, Kenneth Arrow sowie weitere renommierte Wirtschaftswissenschaftler wie Partha Dasgupta, Dani Rodrik, Prasanta Pattanaik, James Robinson, Timothy Besley, Robert Feenstra, and Steven Durlauf.

03.11.2014 > News
UBS Center Newsletter, November 2014

Zwei Monate vor Jahresende nutzen wir die Gelegenheit, um auf unsere wichtigsten Highlights des letzten Halbjahres zurückzublicken und einen Ausblick auf 2015 zu geben.

31.10.2014 > News
Andrei Levchenko als Gastprofessor an der Universität Zürich

With Andrei Levchenko, one of the most highly cited young economists in the world joins the University of Zurich. He recently began a visiting professorship at the University of Zurich, presently planned for one year. He will be affiliated to the UBS Center.

31.10.2014 > News
David Dorn an der Universität Zürich

David Dorn, ehemals CEMFI Madrid, wird als Professor für “International Trade and Labor Markets” an der Universität Zürich und als affiliierter Professor des UBS Centers of Economics in Society in Zürich forschen und lehren

28.10.2014 > News
Drei neue UBS Center Stipendiaten

Das UBS International Center begrüsst die diesjährigen UBS Center Stipendiaten. Die drei herausragenden Studenten wurden aus 400 Bewerbern für die Zurich Graduate School of Economics ausgewählt.

23.10.2014 > News
Philippe Aghion wird Präsident der European Economic Association (EEA)

Philippe Aghion (Harvard Universität), Mitglied des UBS International Center Beirats, wurde zum Präsident der European Economic Association (EEA) gewählt. Er wird zunächst 2015 als Vizepräsident im Amt sein, 2016 als designierter Präsident und 2017 als Präsident. Die EEA ist die wichtigste Vereinigung europäischer Wirtschaftswissenschaftler. Die Liste der aktuellen und vergangenen Präsidenten umfasst zwei Nobelpreisträger (Christopher Pissarides and James Mirrlees) und weitere renommierte Wissenschaftler.

26.09.2014 > News
Neue Working Papers

Die neuesten Ausgaben unserer Working Paper Series befassen sich einerseits mit der Rolle des Lehrlingssystems im Zusammenhang mit Beschäftigungspolarisierung. Andererseits wird die Frage beantwortet, ob weibliche Polizistinnen die Qualität von Polizeiarbeit verbessern und welche Auswirkungen sie auf das Melden von Verbrechen und häusliche Gewalteskalation haben.

23.08.2014 > News
UBS Center Stipendiaten für 2014 Lindau Nobelpreis Meeting ausgewählt

UBS Center Stipendiaten für 2014 Lindau Nobelpreis Meeting ausgewählt

19.08.2014 > News
Volkswirte holen zwei Top-Professoren an die Universität Zürich

Mit David Dorn locken die Volkswirte der Universität Zürich ein Schweizer Jungtalent weg von Madrid und zurück in die Schweiz. Zudem kommt der renommierte Professor Andrei Levchenko für ein Jahr als Gastprofessor nach Zürich. Beide Professoren werden mit dem UBS Center affiliiert sein.

18.07.2014 > News
Wissenschaftlicher Beirat erhält neue Mitglieder

Der wissenschaftliche Beirat des UBS Centers erhält sechs neue Mitglieder: Prof. Raquel Fernández (New York Universität), Prof. Rachel Griffith (Universität Manchester), Prof. Yingyi Qian (Tsinghua Universität), Prof. Klaus Schmidt (Ludwig-Maximilians-Universität München), Prof. Kjetil Storesletten (Universität Oslo) und Prof. Harald Uhlig (Universität Chicago)

2013

21.10.2013 > News
Fabrizio Zilibotti wurde zum Präsident der European Economic Association (EEA) gewählt

Fabrizio Zilibotti, Scientific Director of the UBS International Center of Economics in Society, has been elected President of the European Economic Association (EEA). He will be Vice-President in 2014, President Elect in 2015, and President in 2016. The election was held by a secret electronic vote involving all members of the association (ca. 3,000 members). The EEA is the most important association of academic economists in Europe. The list of current and past presidents comprises two Nobel laureates (Christopher Pissarides and James Mirrlees), and most renowned researchers including, over recent years: Manuel Arellano, Timothy Besley, Richard Blundell, Mathias Dewatripoint, Ernst Fehr, Jordi Gali, Andreu Mas Colell, Torsten Persson, Nick Stern, Guido Tabellini, and Jean Tirole. Since the foundation of the EEA in 1986, Prof. Zilibotti will be the third president from an institution located in the German-speaking world (after Martin Hellwig, 1992, and Ernst Fehr, 2008).

14.10.2013 > News
Prof. Robert Shiller hat den Nobelpreis 2013 in Ökonomie erhalten.

Prof. Robert Shiller, Mitglied des Beirats des UBS Center, hat den Nobelpreis 2013 in Ökonomie erhalten.

09.04.2013 > News
Ernst Fehr erhielt den Gottlieb Duttweiler Preis 2013

Ernst Fehr erhielt den Gottlieb Duttweiler Preis 2013. Er wurde für seine bahnbrechende Forschung zur Rolle von Fairness in Märkten, Organisationen und bei individuellen Entscheidungen geehrt. Die Verleihung fand am 9. April 2013 statt, die Laudatio hielt der Verhaltensökonom Dan Ariely.

Ernst Fehr untersucht seit rund zwei Jahrzehnten akribisch und an der vordersten Forschungsfront das Sozialverhalten und die wirtschaftlichen Präferenzen der Menschen. Dabei hat er das alte Erklärungsschema des Menschen als «Homo Oeconomicus» revidiert. Gestützt auf eine Vielzahl von Experimenten, konnte Fehr über die Kulturgrenzen hinweg die «Fairnesspräferenz» der Menschen dokumentieren: Wie oft wir nicht vom Egoismus, sondern vom Wunsch nach Gerechtigkeit getrieben sind. Als einer der weltweit einflussreichsten Wirtschaftswissenschafter leistete Ernst Fehr einen entscheidenden Beitrag zur «psychologischen Wende in der Ökonomik». Dank seinem transdisziplinären Forschungsansatz ist ihm der Brückenschlag von der Ökonomie zu Psychologie, Biologie und Neurowissenschaften gelungen. Die Untersuchungsgebiete des vielfach ausgezeichneten Forschers reichen von den Grenzen der Selbstregulierungsfähigkeit von Wettbewerbsmärkten über die Rolle des Neuropeptides Oxytocin bei der Vertrauensbildung bis zur Frage, wie sich Mädchenbeschneidungen verhindern lassen. Der politisch unabhängige Gottlieb Duttweiler Preis wird in unregelmässigen Abständen an Personen verliehen, die sich mit hervorragenden Leistungen für die Allgemeinheit verdient gemacht haben. Zu den früheren Preisträgern gehören der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, alt UNO-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger Kofi A. Annan oder der tschechoslowakische Präsident Václav Havel. Mit Ernst Fehr wurde eine weitere Persönlichkeit geehrt, die ihr Schaffen in den Dienst einer besseren Welt stellt. Die Übergabe der mit 100’000 Franken dotierten Auszeichnung fand am 9. April 2013 im Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon/Zürich vor geladenen Gästen statt. Professor Dan Ariely, Dozent für Verhaltensökonomik an der Duke University, würdigte seinen Forschungskollegen. Die Feier bildete den Höhepunkt im Jubiläumsjahr des 1963 eröffneten GDI.

2012

13.12.2012 > News
Die ersten zwei Working Papers sind nun verfügbar

Die ersten zwei Working Papers sind nun verfügbar: The Lure of Authority: Motivation and Incentive Effects of Power Sharing High Growth Across Generations: Pensions and Demographic Transition in China

13.12.2012 > News
Erster, vom UBS Center finanzierter Lehrstuhl Macroeconomics and Financial Markets

The Faculty of Economics, Business Administration, and Information Technology of the University of Zurich invites applications for a Professorship in Macroeconomics and Financial Markets

Applications are invited for a position as Full Professor (Chair), starting earliest in the fall 2013. Our faculty places strong emphasis on outstanding research and scholarship. Through its educational and research objectives, the University of Zurich aims at attracting leading international researchers who are willing to contribute to its development and to strengthening its reputation. The research focus of the chair will be the study of the nexus between macroeconomics and financial markets, from both a theoretical and an empirical perspective. Relevant topics include, among others, the nature of financial frictions, the channels through which they affect macroeconomic performance and business cycle fluctuations, the relationship between housing markets and macroeconomic stability, the targets of monetary policy (especially, in relationship with asset prices), and the analysis of policies and institutions promoting financial stability. This professorship is part of a broader initiative of the University of Zurich and the UBS Foundation that foresees the establishment of five new professorships at the Department of Economics, and led to the creation of the UBS International Center of Economics in Society, which supports cutting edge research in economics. The new professor will have the opportunity of being affiliated to the UBS International Center of Economics in Society. The position involves teaching undergraduate and graduate courses. The language of instruction is either German or English.

13.12.2012 > News
Das UBS International Center of Economics in Society hat vor kurzem das erste Stipendium vergeben

Das UBS International Center of Economics in Society hat vor kurzem das erste Stipendium vergeben. Der Stipendiat stammt aus Basel, beschäftigt sich mit Spieltheorie und der Frage, welche Anreize gesetzt werden müssen, damit Aufgaben effizient und im Interesse der Gesellschaft erledigt werden.

Das Abstrakte, die Theorie fasziniert ihn. «Aber eine Theorie muss einen praktischen Nutzen haben», so Jean-Michel Benkert, der erste Stipendiat des UBS International Center of Economics in Society (UBS Center). Wer wie er während der Finanzkrise studiert hat, ist Theorien gegenüber skeptisch eingestellt. Denn viele Theorien haben in der Krise nicht gehalten, was sie versprochen haben. Deshalb geht es Benkert immer darum, Antworten für Probleme aus der Praxis zu finden

Bevor das passieren könne, gelte es, aus einer Idee eine konkrete Fragestellung zu entwickeln, und das sei eine Kunst. Dazu brauche man die Diskussion mit anderen. Deswegen ging Benkert für seinen Master an die Barcelona Graduate School of Economics, und deswegen hat er sich jetzt die Universität Zürich ausgesucht: Weil er dort viele Gleichgesinnte vorfindet.

Neben der kritischen Masse an Doktoranden und Forschenden ist ihm die Betreuung durch die Professoren sehr wichtig. Als Stipendiat schätzt er die Unabhängigkeit, die ihm das UBS Center ermöglicht. Dadurch habe er Gelegenheit, seine Ideen interdisziplinär zu formen. Ihm geht es darum, das ganze Spektrum des Forschungsgebiets auszuschöpfen und neugierig zu bleiben. So freut er sich auch auf die Gelegenheit, im Rahmen der Veranstaltungen des UBS Center hochkarätige Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft zu erleben. «Ich glaube, dass sich in Verbindung zu anderen Wissenschaftszweigen, und insbesondere zur Gesellschaft, interessante Synergien bieten. Das UBS Center schafft eine gemeinsame Plattform dafür, die sehr wertvoll ist», so Benkert.

Wohl auch wegen ihrer Interdisziplinarität begeistert ihn die Spieltheorie so sehr. Diese hat ihren Ursprung in der Mathematik wird mittlerweile jedoch auch von Sozialwissenschaftlern, Biologen und Informatikern eingesetzt. Benkert interessiert, wie man mit dieser Theorie Lösungen für Anwendungen in der Wirtschaft findet: Wie verteilt man zum Beispiel Aufgaben, damit das Ziel erreicht wird? Insbesondere dann, wenn die Interessen von demjenigen, der die Aufgabe stellt und demjenigen, der sie ausführt, nicht immer die gleichen sind? Anreize sind für Benkert der Dreh- und Angelpunkt. Insbesondere in Grossunternehmen, in denen zwischen Aktionär und ausführendem Team unzählige Entscheidungsträger stehen, verwässert die Verantwortung seiner Meinung nach. Es gehe darum die Anreize aus der Sicht des Aktionärs richtig zu setzen, damit die Mitarbeiter im Interesse des Unternehmens handeln.